Full text: ProfilBildung

eine sofort verständliche Orientierung verhindert, sondern 
wegen der kleinteiligen Räume Umbauten schwerer macht 
als in einem kompakten Grundriß. 
Der dritte Bauabschnitt des AVZ wurde vom Staatlichen 
Hochschulbauamt Kassel in Anlehnung an die beiden ersten, 
jedoch in konventioneller Konstruktion und im Äußeren 
schwarz verschiefert, entworfen und 1976 übergeben. Das 
war ungefähr ein Jahr vor der Wettbewerbsausschreibung 
für den Holländischen Platz. 
Nachdem das benachbarte Tal der Dönche vor dem Wett- 
bewerb als Hauptstandort aufgegeben worden war und der 
Standort Heinrich-Plett-Straße jedoch beibe- 
halten werden sollte, wurde durch Zuwachs 
der Studentenzahlen und ihre Fluktuation 
zwischen den Fachbereichen und interne 
Fachbereichsfluktuation eine Erweiterungs- 
planung notwendig. Diese führte das Staat- 
liche Hochschulbauamt Kassel durch. 
Bauplatz ist der schmale Parkplatzstrei- 
fen zwischen AVZ und der Heinrich-Plett- 
Straße. Die Planung aus demjahr 1993 sieht 
zwei 16 bzw. 20 Meter tiefe und ungleich 
lange Bauten vor, die zweihüftige Grund- 
rißorganisationen haben. Außer den üblichen 
Labor- und Verwaltungsräumen beherbergt der nördliche 
Bau eine etwa 2.500 Kubikmeter umfassende Klimazentrale 
für die darunterliegenden Labore und Reinräume. Die Ent- 
wurfszeichnungen weisen zwei strenge, durch unterschiedli- 
che Befensterung und Tonnendächer individualisierte Bau- 
ten aus, die die Rigidität des alten AVZ angenehm 
beeinflussen werden. Äußere Stützenreihen und innere, paral- 
lele Tragmauern lassen Raumänderungen im Fensterach- 
senrhythmus zu. 
 
- ...wo in den 60er Jahren 
der Stadtteil Brückenhofl im 
,Neue Heimat-StiP mit 
dem 1971 errichteten GhK- 
Standort für Naturwissen- 
schaften, Mathematik! 
Informatik u.a. angesiedelt 
wurde. 
Der Standort Menzelstraße 
Das Grundstück zwischen Menzelstraße und Küchengraben 
in der Karls-Aue war als Standort für die wiedererstandene 
Kunstakademie und die 1948 hinzugekommene Werkaka- 
demie ausgesucht. Als Planer für den ersten Bau wählte man 
den Architekturlehrer an der damaligen Werkakadenliqjosef 
Lucas, undjohannes Krahn aus Frankfurt.
	        

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