Full text: ProfilBildung

 
stets die angewandte, oft an den Fragestellungen aus der 
Region orientierte Forschung stellte. Durch ihre Existenz und 
durch ihre Leistungen stellt die UniversitätlGesamthoch- 
schule einen wichtigen, die Struktur Nordhessens stärkenden 
Faktor dar. Sie trägt auf diese Weise nicht nur zum Bekannt- 
heitsgrad und positiven Erscheinungsbild der Region bei, 
sondern verbessert durch Zurverfügungstellung und Trans- 
fer von Know-how auch über die regionalen Grenzen hinaus 
die volkswirtschaftliche Bilanz Nordhessens. 
Ausblick 
S0 erfreulich sich die Beziehungen zwischen der Kasseler 
Universität und der nordhessischen Wirtschaft insbesondere 
in den letztenjahren entwickelt haben, vieles ist noch mög- 
lich und zum beiderseitigen Wohl auch nötig. Die GhK ist 
gefordert, ihre Kompetenz und ihr Angebot weiter auszu- 
bauen und in der Region transparent zu machen. Die Uni- 
versitätsspitze muß unvermindert ihrer Aufgabe nachkom- 
men, die in vieler Hinsicht autonom agierenden Hoch- 
schullehrer auf ihre öffentliche Verpflichtung gegenüber den 
anderen Teilen der Gesellschaft und damit - soweit sinn- 
voll - auch gegenüber der Wirtschaft aufmerksam zu machen 
und weiter zu aktivieren. 
Die erfreulich weit vorangetriebenen Ansätze interdiszi- 
plinärer Forschung und Lehre müssen weiterentwickelt wer- 
den. Die zunehmende Interdependenz und Komplexität vie- 
ler Sachverhalte verlangen dies und gestatten möglicherweise 
attraktive Vorsprünge vor anderen Hochschulen. Beispiele 
könnten sich aus einer stärkeren Verflechtung der vorhan- 
denen Ansätze in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, 
Recht und Umwelt, zwischen den Bereichen Wirtschafts- 
wissenschaften, Fremdsprachen und Landeskunde sowie in 
den Technik- und Arbeitswissenschaften anbieten. Optimierte 
Berufungspolitik und Bildung von Schulen können ein wei- 
teres Mittel sein, Kompetenz und damit Anziehungskraft der 
Universität auch für die Wirtschaft zu erhöhen. Auch die 
Möglichkeiten der Bildung von an die Universität ange- 
lehnten Instituten sollten weiterverfolgt werden. 
In Zeiten wachsender und vereinfachter Vernetzung und 
Kommunikation sowie begrenzter finanzieller Ressourcen 
sollte die Universität künftig ihr Augenmerk auch auf stär-
	        

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