Full text: ProfilBildung

_]ahren ausgebaut. Wirtschaft und Wissen- 
schaft haben die offenen Grenzen genutzt, 
um die Kontakte mit ihren Partnern in Ost- 
europa auszubauen und neue Projekte der 
Zusammenarbeit zu initiieren. Private Inve- 
storen haben in die Innenstadt investiert und 
die Attraktivität der City erhöht. Kulturelle 
Projekte, wie der Ausbau des Hauptbahnhofs 
zum Kulturbahnhof, und stadtentwick- 
lungspolitische Vorhaben, wie z. B. der Wie- 
deraubau eines ganzen innenstadtnahen Stadtteils, ziehen 
bundesweit Interesse auf sich. Wesentlichen Anteil an der 
Stärkung der Wirtschaftsinfrastruktur von Stadt und Region 
haben die Millionen-Investitionen in den Technikschwer- 
punkt der GhK. 
Trotz dieser positiven Indizien dürfen wir nicht die Augen 
vor dem zunehmend härter geführten internationalen und 
interregionalen Standortwettbewerb verschließen. Auch der 
Wirtschaftsraum Kassel kann sich der Debatte um den Unter- 
nehmensstandort Deutschland nicht entziehen. Für Politik, 
Wirtschaft und Wissenschaft bedeutet das, sich noch stärker 
zu einem regionalen Bündnis zusammenzuschließen. Eine 
gute Voraussetzung für den Erhalt der zukünftigen Wett- 
bewerbsfähigkeit der nordhessischen Region ist eine effizi- 
ente Forschungs- und Entwicklungsstrukur. Dieses Stand- 
bein hat mit Gründung der GhK eine gute Chance für eine 
erfolgreiche Weiterentwicklung erhalten. Eine Reihe von 
Instituten haben sich aus der Keimzelle GhK entwickelt, das 
Ost-West-Zentrum e.V., das Institut für Arbeitswissenschaf- 
ten, das Zentrum für integrierten Umweltschutz und das Insti- 
tut für Solare Energie- und Versorgungstechnik (ISET). Seit 
diese Institute die Forschungsinfrastruktur Nordhessens stär- 
ken, ist der Technologie- und Wissenschaftstransfer in der 
Region wesentlich verbessert worden. Die Universität hat 
den Transfer unterstützt und deutlich gemacht, daß sie sich 
als Partner der regionalen Wirtschaft versteht. Die Ein- 
richtung des Wissenschaftstransfers der Technologie- und 
Innovationsberatung (TIB), der Kontaktstelle für wissen- 
schaftliche Weiterbildung und des Referats für Regional- und 
Kommunalkontakte zeigen, daß die GhK eine wichtige Auf- 
gabe darin sieht, sich als Ansprechpartner für Innovationen 
 
 
-Professoren am „Collegium 
Carolinum": 
Der Naturforscher und 
Schriftsteller Georg Forster 
(Bild oben) 
und der Geschichtsforscher 
Johannes von Müller.
	        

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