Full text: ProfilBildung

und Gesellschaft, die Stellung der Hochschule zu Wissen- 
schaft, Bildung und Kunst, die Beziehungen von Hochschule 
und Beruf und die Arbeitswelt von Hochschulabsolventen 
und -absolventinnen. Das WZ III hingegen entstand als Zen- 
trum für „Mensch - Umwelt - Technik" und wandelte sich 
1994 in ein Zentrum für Umweltsystemforschung. Es bear- 
beitet jetzt Projekte aus den Bereichen Systemforschung, 
Umweltsystemforschung und nachhaltige Entwicklung 
einschließlich einschlägiger Methodenfragen, insbesondere 
der Systemanalyse, Computersimulation und Umweltin- 
formatik. Das WZ II, gegründet als Zentrum für Psycho- 
analyse, Psychotherapie und psychosoziale Forschung, 
machte in den letzten beidenjahren einen ähnlichen Umbruch 
durch und wird jetzt als Zentrum für Kulturforschung wei- 
tergeführt, mit einem Arbeitsschwerpunkt in der interdiszi- 
plinären Kultur- und Medienforschung. In ihm sind Sprach- 
und Literaturwissenschaft, Psychologie und Psychoanalyse, 
Geschichtswissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft und 
Philosophie vertreten. Namentlich die Einrichtung und Unter- 
haltung der Wissenschaftlichen Zentren II und III entspricht 
neueren Empfehlungen maßgeblicher Wissenschaftsorgani- 
sationen; deren Appell an die Universitäten, Formen fächer- 
übergreifender Zusammenarbeit zu schaffen, bezieht sich in 
besonderem Maße auf die Kultur- und die Umweltforschung4. 
Arrondiert werden die Institutionen, die der Forschung 
an der GhK dienen, durch eine Reihe von sog. ,An'-Institu- 
ten, rechtlich selbständigen Einheiten zum Wissens- und Tech- 
nologietransfer. Denn insbesondere in den Natur- und Inge- 
nieurwissenschaften reichen die Forschungsvorhaben in 
einigen Bereichen über anwendungsorientierte Fragestellun- 
gen hinaus bis zu marktrelevanten Produktentwicklungen, 
die eine enge Kooperation mit der Wirtschaft erforderlich 
machen; innerhalb der Hochschule wären ihr zu enge Gren- 
zen gesetzt. Die ,An"-Institute sind also ein weiteres Indiz für 
die Stärke der Anwendungsorientierung der Forschung, dar- 
über hinaus auch für die Intensität der Zusammenarbeit zwi- 
schen Hochschule und Wirtschaft. So wurde 1988 auf Initia- 
tive des Fachgebietes Elektrische Energieversorgungstechnik 
das ,An'-Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) 
gegründet, das anwendungsnahe Forschung auf dem Gebiet 
der regenerativen Energiequellen betreibt. 1990 entstand unter
	        

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