Full text: ProfilBildung

sie bisher für Fachhochschulabsolventen aufgerichtet haben 
Besonders qualifizierten Fachhochschulabsolventen wirC 
mehr und mehr sogar der unmittelbare Zugang zur Promo 
tion eröffnet. Ob die Möglichkeiten, die das Kasseler ModelÄ 
ihnen bietet, dann weniger wahrgenommen werden, blClbl 
abzuwarten. 
Lehramtsstudiengänge 
Neben den gestuften Studiengängen bilden die Lehramtsi 
Studiengänge den zweiten Schwerpunkt des Kasseler Studi 
enangebots. Historisch ist die Reihenfolge sogar umgekehrt 
denn mit den Lehramtsstudiengängen begannen Anfang dei 
siebzigerjahre Hochschulaufbau und Studienreform in Kas 
sel. Sie werden für fast alle Fächer und Lehrämter der allge 
meinbildenden Schulen angeboten - einschließlich Kunster 
ziehung und Musik; nur die alten Sprachen sowie Russiscl 
fehlen -, außerdem für das Lehramt an Berufsschulen in der 
Fächern Metalltechnik, Elektrotechnik und Wirtschafts 
pädagogik. Wegen staatlicher Vorgaben und überregionale] 
Vereinbarungen über die gegenseitige Anerkennung vor 
Lehramtsabschlüssen unterscheiden sie sich zwar nacl 
Zugangsvoraussetzungen, Länge und Aufbau nicht grundle 
gend von den Lehramtsstudiengängen anderer Universitä 
ten. Gleichwohl weisen sie eine Reihe von Besonderheiter 
auf, die es erlauben, auch hier von einem „Kasseler Modell" 
zu sprechen. Hierzu zählen in den Studiengängen für eir 
Lehramt an allgemeinbildenden Schulen vor allem 
- ein gemeinsames erziehungs- und gesellschaftswissen 
schaftliches Kernstudium für die Studierenden aller die 
ser Studiengänge, unbeschadet ihrer Fächerwahl und de: 
angestrebten Lehramts, 
- die Verbindung von fachwissenschaftlicher und fachdi 
daktischer Ausbildung, 
- ein institutionalisierter Praxisbezug durch obligatorische 
Schulpraktische Studien, die von der Hochschule vorbe 
reitet, begleitet und ausgewertet werden, 
- die Orientierung stärker an Altersgruppen und an Schul 
stufen (Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II) 
deren organisatorische Zusammenfühmng in der Gesamt 
schule versucht wurde, als an den unterschiedlichen For 
men des überkommenen gegliederten Schulsystems.
	        

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