Full text: ProfilBildung

 
gie; Angiologie. Ein Kollege für Ökologie kam aus der ehe- 
maligen OE 6 ArchitekturlLandschaftsplanung dazu. Pflan- 
zen- und Tierphysiologie zugeordnet waren die Mole- kul- 
arbiologie und die Biokybernetik. Die Fachdidaktik wurde 
nach dem Weggang des Stelleninhabers zunächst von einem 
Kollegen, der aus der OE 21 stammte, vertreten. Es folgten 
dann zwei Berufungen in der Biologiedidaktik. Im Hinblick 
auf den sehr spät genehmigten (1986) Biologiediplomstudien- 
gang und bedingt durch die Empfehlungen des Wissen- 
schaftsrats nach seinem Besuch 1982 ist die verlägerte Phase 
1 der Berufungen als Minimalkonsens fachlicher Breite erst 
1988-1995 mit den Berufungen Biochemie, Mikrobiologie 
und Genetik abgeschlossen worden. Dies war auch eine der 
Bedingungen für die Aufnahme in die DFG. Um dies zu rea- 
lisieren, mußte jedoch auf eine Wiederbesetzung der Gebiete 
ZoologielBiokybemetik sowie Didaktik der Biologie verzichet 
werden, die 1985 bzw. 1990 durch den Tod der Stelleninha- 
ber frei wurden. 
Die Biologie an der GhK war ebenso wie die anderen 
Naturwissenschaften von Anfang an bestrebt, durch Bildung 
von Arbeitsgruppen, Lehre und Forschung unter den 
Gesichtspunkten der Orientierung in der Breite des Faches 
und der Erfahrung im weiten Spektrum moderner Untersu- 
chungsmethoden und Erkundung der Berufsfelder mitein- 
ander zu verbinden. Die fachlich relativ breite Ausbildung 
ermöglicht die Einsatzfähigkeit von Biologen in vielfältigen 
Arbeitsbereichen. Dabei ist trotz allgemein sinkender Stu- 
dienanfängerzahlen innerhalb der Naturwissenschaften die 
Biologie (verglichen rr1it Physik und Chemie) weniger stark 
betroffen. Dies hat wiederum positive Auswirkungen auf 
diese beiden Disziplinen, die als Grundlagenwissenschaften 
für die Biologieausbildung unverzichtbar sind. 
Obwohl auf Grund der Breite des Faches eine Schwer- 
punktbildung in der Biologie nicht unproblematisch ist, zeigt 
das Fach doch klare Akzente und Außenwirkung. Beispiele 
sind das 1987 an der GhK organisierte NATO-Advanced 
Study Institute „Advances in Vertebrate Neuroethology" und 
1995 die „4th International Gonference on Thioredoxins and 
Related Proteins". Durch überregionale interdisziplinäre 
Zusammenarbeit verbindet das seit 1991 existierende BMFT- 
Verbundprojekt die Neurobiologie der Universität Kassel
	        

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