Full text: Gudensberg

Abb. 67: Das Barackengelände in der Nähe der Hospitalsgärten am Schloßberg: Nach 
dem Bombenangriff in Kassel, 1943, wurden Kasseler Kinder in den Gebäuden unter- 
richtet. Bis zum I. Februar 1949 war die Orthopädische Klinik hier untergebracht 
(Rechts: Verwaltungsgebäude, Mitte: Wirtschaftsbaracken, im linken Gebäude befan- 
den sich die Patienten). Die Klinik wurde nach Hessisch-Lichtenau verlegt, das 
Barackengebäude an Heimatvertriebene vermietet. 
Anfang der 60er Jahre war die Wohnungsnot noch immer nicht völlig beseitigt. Rund 
100 Familien suchten eine geeignete Wohnung; für Bauplätze lagen der Stadt 58 
Bewerbungen vor. Doch Bauplätze waren Mangelware. Man begann, vermehrt alte 
Häuser zu renovieren und neue Baugebiete in Maden und Obervorschütz auszu- 
weisen. 
In Gudensberg selbst bot sich die Südseite des Schloßberges zur Bebauung an. S0 
erwarb die Stadt einen Teil des Geländes in Erbpacht von der evangelischen Kirche, 
einen weiteren Teil verkaufte die Kirche an die Stadt. An der Mader Straße unterhalb 
des Schloßberges wurde 1962 der Grundstein zum ersten Zwölffamilienhaus gelegt. 
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