Full text: Gesamthochschule Kassel 1971 - 1981

Schlußbeme rkungen 
Überblickt man die Palette der dargestellten Studiengänge, so erkennt 
man in allen drei naturwissenschaftlichen Fächern das Bemühen, im 
Rahmen der an der GhK gesetzten Randbedingungen für eine optimale 
Studienorganisation zu sorgen und ihren Absolventen im Vergleich mit 
anderen universitären Einrichtungen gleichrangige Berufschancen zu 
sichern. Nur scheinbar entbehren diese Studiengänge ein GhK-typisches 
Profil, tatsächlich werden in vielen Details neue Wege beschritten. Für 
die Einführung völlig neuartiger Studiengänge, für deren Absolventen in 
der gegenwärtigen und absehbaren Arbeitsmarktsituation keine klaren 
Einstellungschancen auszumachen sind, konnten sich die naturwissen- 
schaftlichen Fachbereiche derzeit noch nicht entschließen. Das mag sie - 
partiell - zwar von prognostizierten neuen großen Studentenzuströmen 
abschneiden, wie gelegentlich argumentiert wird, entspricht aber ihrer 
Einschätzung der Verantwortlichkeit der Hochschule sowohl gegenüber 
ihren Absolventen als auch gegenüber der die Hochschule durch Steuern 
finanzierenden Allgemeinheit. 
Nicht behandelt wurden in diesem Beitrag die Service-Leistungen, die 
die naturwissenschaftlichen Fachbereiche für Studiengänge anderer, 
z. B. technischer Fachbereiche erbringen und die z. T. ganz erheblich 
sind. 
Ich danke allen Kollegen, die mir für den Zweck dieses Beitrages nütz- 
liche Informationen zuteil werden ließen, insbesondere Herrn Kollegen 
O. Böttger, dessen Initiative und Vorarbeit wir das Studiengangsystem 
der Physik verdanken.
	        

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