Full text: Gesamthochschule Kassel 1971 - 1981

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e war, hat die fast schon parallel einsetzende, die letzten Gesandmthöe 
chulgründungen überholende Gegenbewegung nur zu rasch zutage trete 
assen. 
Zunächst aber gewann das Konzept der voll integrierten Gesamthochsc 
e zumindest in den Köpfen der Bildungsplaner - die Realisierungschai 
en wurden unterschätzt - in Verbindung mit dem Eintritt des Bundes 
ie Hochschulplanung das Übergewicht. Der "Bi1dungsbericht 70" 9, ( 
ls Beitrag des Bundes zum gemeinsamen Bildungsgesamtplan mit den 
.ändern gedacht war, enthielt den klaren Programmsatz, daß zugleicl 
mit dem vom Bund mitzufinanzierenden Ausbau des Tertiären Sektors 
uf das Doppelte der vorhandenen Ausbildungskapazitäten innerhalb de 
ächsten Jahrzehntes die bisher getrennten Hochschuleinrichtungen zu 
}esamthochschu1en zusammenzuschließen seien. 
Jamit korrespondierten die Thesen des zum Bundesminister berufene: 
rüheren Präsidenten der Westdeutschen Rektorenkonferenz, Prof. Le 
ink für ein künftiges,vom Bund zu verantwortendes Hochschulrahmeng 
etz vom 18. 2.1970 10: Danach sollten von den Hochschulen innerhalb 
iner Gesamthochschulregion u. a. Lehr- und Forschungsprogramme g 
ieinsam entwickelt, durchgeführt und koordiniert. und gemeinsame 
chwerpunkte der Forschung und Lehre entwickelt werden. Die Über- 
änge zwischen den Studiengängen sollten "flexibel" werden. Und es sz 
a "eine Tätigkeit des wissenschaftlichen Personals, allein nach Funk- 
Lonen differenziert, in der gesamten Hochschule ermöglicht werden". 
hie Entwicklung, die das Gesetzgebungsverfahren unterdessen genom- 
18H hat, bis in der verabschiedeten Form immerhin die integrierte G4 
amthochschule neben anderen Kooperationsformen alternativ vorgese 
en wurde, ist bekannt. 11 
Iie Entwicklung in Hessen bis zur Gründung der Gesamthochschule 
Pie Forderung nach einer Hochschulgründung in Kassel reicht bis vor 
en Beginn der Studentenbewegung zurück. 1948 war die kurz vor der : 
.ona1sozia1istischen "Machtergreifung" geschlossene Kunstakademie 
ls Kunsthochschule in der Trägerschaft des Landes Hessen wieder er 
ffnet worden. Seit der Nachkriegszeit hatte die Lehrerbildung in Kas: 
inen Stützpunkt in Gestalt eines Pädagogischen Institutes für die Aus- 
ildung von Lehrern für musisch-technische Fächer in Grund- und Rea 
chulen. Es bestanden die Staatlichen Ingenieurschulen für Maschinen- 
esen und für Bauwesen, die einen Vorgänger in dem bis 1866 bestehe 
en Polytechnikum gehabt hatten. Sie waren im Zuge der innerhalb dem
	        

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