Full text: Kreis Hofgeismar : Teil 1. Schloß Wilhelmstal (7)

V O R W O R T 
Wenn auch für die Bearbeitung des vorliegenden Bandes die gleichen Grundsätze maßgebend gewesen sind 
wie bei den früheren Bänden, so rechtfertigt doch die Eigenart des Materials gewisse Abweichungen. Eine 
Anlehnung an die dankenswerten Anregungen, welche gelegentlich der Tagung für Heimatschutz und Denkmal- 
pflege in Münster gegeben wurden, schien geboten. Betonung des Inventarcharakters und sachliche Kürze 
wurden erstrebt, die Darstellung des ersten Teiles, der Geschichte, auf das zur sachlichen Klärung Dienliche 
beschränkt und das darüber hinaus verfügbare Material, soweit tunlich, in Anmerkungen und im Anhang der 
weiteren Forschung zur Verfügung gestellt. Das hochwertige Kunstgewerbe, dessen Kenntnis für das Kunst- 
leben Cassels sowohl im Rokoko wie in der Zopfzeit von grundlegender Bedeutung ist, verlangte eine gleich- 
wertige Behandlung mit der Architektur und der allerdings nicht minder wichtigen Gartenkunst. Das führte zu 
einem katalogartigen Aufbau des ganzen zweiten Teiles, der Beschreibung des Bestandes. Wenn der Text trotz 
kürzester Fassung einen größeren Umfang gewann, als ursprünglich beabsichtigt war, so ist das eine Folge von 
der Fülle und der Bedeutung des Materials und von der Notwendigkeit, überall auf die Quellen zurückzugreifen. 
Die Rechnungsbelege sind in Anbetracht ihrer Lückenhaftigkeit im Anhang übersichtlich zusammengestellt. 
Die naheliegende Frage nach der Beteiligung J. A. Nahls an den Ausführungsarbeiten mußte hier unbeantwortet 
bleiben, weil derartige Erörterungen ein Übergreifen auf die auswärtigen Leistungen des Meisters erforderlich 
gemacht und über den Rahmen eines Inventars hinausgeführt haben würden. Sie konnten um so mehr zurück- 
gestellt werden, als die Veröffentlichung einer Arbeit über das Lebenswerk des Künstlers unmittelbar bevorsteht. 
Geschichtliche Vorarbeiten für die lnventarisation des Kreises Hofgeismar sind von dem Vorjahren ver- 
storbenen Prof. Brunner geliefert worden. Ein Manuskript über das Kapitel Schloß Wilhelmstal hat er jedoch 
anscheinend nicht hinterlassen. Soweit es möglich war, ist daher seine in "Alt-Hessen" veröffentlichte Schrift 
über die Geschichte des Schlosses herangezogen worden. 
Die den Forschungen zugrunde gelegten Archivalien und Pläne sind den Beständen des Staatsarchivs in 
Marburg, des Städtischen Archivs in Cassel, der Landesbibliothek, der Sammlung des Preußischen Hochbau- 
amtes 2, der Domänenverwaltung in Cassel und der Staatlichen Kunstbiblioithek in Berlin entliehen. Für weitestes 
Entgegenkommen bei Beschaffung und Überlassung des Materials bin ich den Herren Geh. Archivrat Prof. 
Dr. K ü c h , Bibliotheksdirektor Dr. H o p f, Bibliotheksdirektor Prof. Dr. Steinhausen, Regierungsbaurat 
Morin und Schriftsteller Heidelbach zu Dank verpflichtet. Herrn Archivrat Dr. Knetsch verdanke ich wert- 
volle Hinweise für die archivalische Forschung. Ganz besonders fühle ich mich den Herren Geh. Regierungsrat 
Dr. Boehlau und Prof. Dr. Luthmer verpflichtet. Neben Herrn Prof. Dr. Robert Schmidt , der die Güte hatte, 
gelegentlich einer Anwesenheit in Cassel eine Besichtigung des Schlosses vorzunehmen, sind diese Herren auf 
Förderung der Arbeit ständig bedacht gewesen. Herr Prof. Hösel in Meißen hat in entgegenkommender Weise 
die Fabrikakten zur Verfügung gestellt. Herr Zolldirektor Worinhger hat mehrfach Auskünfte genealogischer 
Art bereitwilligst erteilt. 
III 
	        

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