Full text: Kreis Hofgeismar : Teil 1. Schloß Wilhelmstal (7)

wEine schwarze Tafel von Holtz zu N f - - 
m 0 Iren. Exn braun angestnchenes SchrexbsComtoir mit einer Klappe und zwey Thüren, 
hierauf ein Schränkchen von Nußb h 1 - - .. _ 
Schrank zum Silber . . ß 811m o z mlt zwex Thuren, wonnnen achtzehn Schubladen. Ein großer weißangestrichener 
Anscheinend d s ' t1' h ' _ __ 
a elgen 1c e Sllberdepot. Vier Fenster zum Park, elne Tur zur großen Silberkammer 
und ein Wandschrank auf der Nordwand W' d hf .. ,_ _ 
korbbogigem Gurtbogen wie in der großen Iäächee sc lcht, Decke als gedrucktes Kreuzgewolbe zwxschen 
OBERGESCHOSS. 
Heute bis auf den großen Ecksaal der Westwohnung, der als Silberkammer eingerichtet ist, Wohnung 
des Kastellans- Im Vergang der Bel Etage hing 1788 eine wroth angestrichene Feuer Handspritzew. 
Der alte Bestand des Eekeaales über der Küche scheint auf eine prächtige, wenn auch wohl als un- 
modern angesehene Ausstattung hinzudeuten. Genannt werden; 
ßEinC gewürckfe Tapete S0 811. Eine Waldung zu neun Stück a 5']: ellen hoch. Ein Canapee nebst zehn Rücklehn Stühlen 
mit gedreheten Füßen, darauf Rück und Sitz, vom Canape drey Blätter und von vier Stühlen ein Blatt auf jedem gros blumen 
Stück in Silber gewürkt- die übrigen Sechs Stühle hingegen mit gros blumen Stück in weißwollen gewürkt auf den beyden 
Ecken mit grünen Tuch bezogen oder eingefaßt. i 
Ein großer Spiegel rnit schwarz gebeitzten Rahmen, darunter ein schwarz gebeitzter Tisch mit gedrehten Füßen, darneben 
zwey schwarz gebeitzte Gueridons mit gewundener Fußsäule. 
Zehn grün raschene Fenster Vorhänge ä 2 Bahnen mit 5 Stck. eisernen Stangen. 
Ein eisern Ofen mit einer Pyramide, in deren Mitte zwey kleine fast 4eckte Oefnungen. 
Ein orcl. Stollentischßr 
Der größte Teil dieser Einrichtungsgegenstände mit stark niederländischem Einschlag ist 1823 verkauft. 
Noch vorhanden ist der Ofen (H. 2,9 m, Br. 0,96 m, T. 0,72 m), Gußeisen, geradlinig, auf breiten 
geschweiften Eüßen aus Ton und mit ebensolcher Pyramide als Aufsatz. Der eiserne Einbau vorn mit 
Allianzwappen von Palrnzweigen umrahmt, unter Landgrafenkrone, links das von HessenßCassel, rechts das 
von Curlandßserngallen, darunterSpruchband mit den Initialen: CLZl-DMALZH. Auf den Seiten gekrönter 
Schwan auf Postament sowie die Inschriften: wCAN D I D E ET CON STANTE R1 ferner wROMM E R S ß 
HAUSENK und die Jahreszahl 1710. Auf dem Tonfuß vorn die ]ahreszahl 1728. l-leizöffnung in der 
Vorkammer. Die Tonpyramide reich verkröpft und geschweift, abgestumpfte Ecken, vertiefte Spiegel in 
Bandwerkumrahmung und zwei Kochöffnungen, mit Segmentbogenabschluß und giebelartiger Verdachung 
rnit Zwergpyramiden als Bekrönung. Eisen und Ton geschwärzt. Anscheinend 1728 unter Verwendung alter 
Gußrnodelle in Rommershausen auf Vorrat angefertigt oder der Ofen hier wieder verwandt. 
In dem Silberschrank dieses Raumes fünf gleichartig behandelte Fayenceplatten mit schmalem grünen 
Blattfries auf dem geschweiften Rande und ebensolcher Blumenmalerei in der Mitte des Grundes. 
1. (D. 0,45 m) Runder Fond. Zehnzackiger, geschweifter Rand angeschlagen. 
Marke: ' v 
17. P. L 
2. und 3. (Jede H. 0,5 m, Br. 0,37 m) Schildform symmetrisch. Gesprungen. Rand angeschlagen. 
 ß ß- p 
4. (H. 0,46 m, Br. 0,33 m) Form wie vor. Rand angeschlagen. 
(Marke: ?['  . p _4 

	        

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