Full text: Kreis Cassel-Stadt : Text, Teil 2 (6)

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Grabstein des Heinrich Otto-Calckhoff, Kanzlers des Landgrafen Wilhelm VIII., Sohnes des 
Rates Otto Heinrich Calckhoff, gest. 10. April 1753, 56 Jahre 4 Monate 4 Tage alt. Rechteckige 
Sandsteinplatte, liegend, mit Schriftkartusche mit Rokokorahmen, am Fußende Totenkopf und Knochen, 
am Kopfende Wappen (Pflug). Lateinischer Text. Breite 1,13 m, Höhe 2,14 m. 
Grabstein des Freiherrn Peter Heinrich von Coninx, Regierungspräsidenten des Fürsten- 
tums Paderborn, dann Staatsrats in Cassel, geb. zu Geldern 17. Aug. 1746, gest. 9. März 1814, und seiner 
Ehefrau Adelheid,igeb. von Baerle, aus Utrecht, gest. 13. Juli 1816. Rechteckiger Sandsteinpfeiler, 
verjüngt, mit Sockel und Aufsatz von ovaler Grundform mit flügelartigen freien Enden, auf Vorder- 
seite des Aufsatzes Kopf mit palmettenartigem Ablauf, auf Rückseite des Aufsatzes Schmetterling, 
über der Schrift Oval mit 7 Sternen. Ägyptisierend. Gezeichnet „RUHL F.". Breite 0,68 m, Tiefe 
0,30 m, Höhe 2,02 rn. 
Grabstein des Joh. Philipp Engelhard, kurhess. Geh. Rates, geb. zu Cassel 21. Jan. 1753, 
gest. 1818. Rechteckige Sandsteinplatte, stehend, mit Rundbogenendigung, auf Schrifttafel Lebens- 
daten, im Giebel Eichenlaubkranz mit Namen. Breite 0,90 m, Höhe 1,64 m. 
Grabstein des L. F. Christian von Echwege, geb. zu Reichensachsen 7. Dez. 1793, „WIDMETE 
SICH DEM FORSTFACH, DIENTE 1814 u. 15 ALS LIEUTENANT IM GELERNTEN IÄGERCORPS 
_ ZUR BEFREIUNG DES VATERLANDS VON FREMDEN IOCH; ERHIELT 1815 VON SEINEM 
FÜRSTEN DEN ORDEN DES EISERNEN HELMS UND VON KÖNIG VON PREUSSEN DEN 
POUR LE MERIT: MILIT: WURDE HIERAUF ALS HOF UND IAGDIUNKER DEM OBER- 
FORST HABICHTSWALD BEIGEGEBEN UND ZUM KAMMERIUNKER ERNANNT." „ER WURDE 
ALS TRAUERRITTER GEWÄHLT DEM HÖCHSTSEELIGEN KURFÜRSTEN WILHELM I, ZUR 
FÜRSTENGRUFT AUF DIE LÖWENBURG ZU BEGLEITEN. UND STARB ZU CASSEL AM 
11 JULI 1821. VON ALLEN STAENDEN BETRAUERT, IN DER BLUETHE SEINER IAHRE." 
„DENKMAHL ZAERTLICHER MUTTER UND BRUDER LIEBE." Sandsteinpostament von ovalem 
Grundriß mit rechteckigem Sockel und Urne, auf Vorderseite des Schaftes Wappen, auf Rückseite 
Kranz} Breite 0,75 m, Höhe 2,0 m. 
Tafel 496, a 
Tafel 502, 3 
Tafel 497, 4 
lutherische Kirche umgebenden Totenhofes auf der Terrasse. 
einem Eisengeländer umfriedigt worden, nachdem es wie die übrigen Gräber schon seit Jahren eingeebnet gewesen war . . . 
war am Fuß umfaßt vom rechteckigen Ausschnitt einer dicken Sandsteinplatte; doch haben zwei aus dem Grabe dringende Eschenstämmschen 
diese in drei Teile zersprengt. Neben ihr (und Lotte) sind drei Enkelkinder von ihr begraben, zwei Töchterchen von Lotte und Wilhelms 
ältestes Söhnchem-Jacob. Das Grab von Tante Henriette Zimmer, "I- 15. April 1815, befand sich in derselben Reihe mit dem der Mutter 
' Grimm, ist aber, da Wilhelms Plan, ein eisernes Kreuz für sie gießen zu lassen, nicht ausgeführt wurde, nicht mehr aufzufinden und jetzt 
eingeebnet." 
Grabstein der Dorothea Grimm, geb. 20. Nov. 1755, gest. 27. Mai 1808. Errichtet von den 
sechs lebenden Kindern Jacob, Wilhelm, Carl, Ferdinand, Ludwig und Lotte. Rechteckige Marmor- 
platte, stehend, mit Sockel, auf Vorderseite schlichtes aufgelegtes Kreuz auf einer Platte, links davon 
Zweig mit sechs Blättern, rechts Zweig mit drei abgefallenen Blättern. Gezeichnet „G. BELS"? 
Breite 1,14 m, Höhe 1,82 m. 
Grabstein der Lotte Amalie Grimm, geb. 10. März 1793, verh. 2. Juli 1822 mit Ludwig Hassen- 
pflug, gest. 15. Juni 1833. Errichtet 1843 von den Brüdern Grimm. Sandsteinsarkophag mit Sockel, 
auf dem Deckel Bronzeplatte mit Schrift, Kranz und kniendem Engel mit Kreuz. Gezeichnet 
„HENSCHEL FEC. 1843"? Länge 1,44 m, Breite 0,78 m, Höhe 1,40 m. 
Grabstein des Joh. Hassenpflug, Regierungspräsidenten, geb. 10. Aug. 1755, gest. 9. Juli 1834, 
und seiner Ehefrau Maria Magdalena, geb. Dresen, geb. 28. Sept. 1767, gest. 19. Dez. 1840. Er- 
1 Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz 1916 S. 144 u. 146. 
2 Stoll, Grimm S. 597: „ Das Grab der Mutter Grimm findet sich zehn Schritt von der nördlichen Randmauer des alten, die neue 
Es ist zum hundertjährigen Todestage am 27. Mai 1908 hergestellt und mit 
Der Denkstein 
Stoll, Dor. Grimm S. 18 f. Heidelbach, in Casseler Tagebl. u. Anz. 1919 Nr. 599. 
3 Gerland, Henschel S. 66. Stoll, Grimm S. 598. Abbildung bei Gerland, l-lenschel S. 61. 
Tafel 499, 4 
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