Full text: Kreis Cassel-Stadt : Text, Teil 2 (6)

QQQQQQQEE! Gebäude. 
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Zeughausstraße. - 
Haus Nr. 6. Früher Gastwirtschaft „Zum Spucknapf"; ietzt Gastwirtschaft ohne Namen. 
Haus Nr. 10. Erdgeschoß, 1. und 2. Obergeschoß Steinbau, 2 Achsen, mit Simagurt über dem 2. Obergeschoß. 
Haustür, mit Spiegelquadern, Rundbogen und Volutenschlußstein; Oberlichtfenster, rechteckig, zu zweien 
gekuppelt, mit profilierten Gewänden. Fenster, rechteckig, zu dreien gekuppelt, mit profilierten Gewänden. 
3. Obergeschoß Fachwerk, später verputzt, mit auskragendem Quergebälk, später verkleidet. Giebel, mit 
Krüppelwalm auf gekehlter Knagge. Renaissance. 
Haus Nr. 12, Eckhaus Klosterstraße. Steinbau, 2 Achsen an der Zeughausstraße, 4 Achsen an der Kloster- 
straße, 3 Geschosse, mit Simagurten zwischen den Geschossen. Haustür, mit Diamantquadern, Rundbogen, Tafel423,1 
toskanischen Pfeilern und Deckgesims; Oberlichtfenster, rechteckig, mit profilierten Gewänden. Fenster, 
rechteckig, zu zweien und dreien gekuppelt, mit profilierten Gewänden. Dachhaus, an der Zeughausstraße, 
mit Giebel und Krüppelwalm. Giebel an der Klosterstraße, mit Krüppelwalm. Renaissance. 
Haus Nr. 16. Gastwirtschaft „Zeughausschenkdt 
Ziegengasse. 
Haus Nr. 2. Haustür, rechteckig; Flügel mit stabgefüllten Kanneluren, verziertem Schlüsselschild und Klopfer. 
Empire. 
Haus Nr. 8. Erdgeschoß Steinbau, mit Simagurt. Ovale Steinplatte mit der Inschrift „WER GOTT VER- 
TRAUT HAT WOHL GEBAUT") Renaissance. _ 
Haus Nr. 9.2 Eigentümer 1605 Friedrich Gertner, 1610 die Landesherrschaftß 1767 Registrator Bachmannß 
Fachwerk, später verputzt, 5 Gefache, 4 Geschosse, mit auskragendem Quergebälk, später verkleidet. 
Dachhaus, mit Giebel. Renaissance. 
Haus Nr. 11.5 Eigentümer 1605-Salzkoch Adam Brudeß 1767 Joh. Grabe? Fachwerk, später verputzt, 
3 Geschosse, davon das obere auskragend. Dachhaus, mit Giebel. Renaissance. 
Haus N r. 12. Haustür, mit Segmentbogen; Flügel mit geschwungenen Füllungen, Oberlicht mit geschwungenen 
Sprossen. Rokoko. 
Haus Nr. 22.8 1605 bezeichnet als „Eckhard Ungefugs hausfraw hauß ledig"? Eigentümer 1802 Weiß- 
bindermeister Jak. Müller, dem 1835 auch das Nachbarhaus Nr. 24 gehörte?" HolTront Fachwerk„an- 
scheinend ursprünglich 3 Geschosse, später verputzt, mit auskragenden gefasten Balkenköpfen. Gotisch. 
Vorderfront um 1800. 
Haus Nr. 23. Haustür, mit Segmentbogen; Flügel mit geschwungenen Füllungen und verziertem Schlüssel- 
schild, Oberlicht mit geschwungenen Sprossen. Rokoko. 
Hinterhaus. Fachwerk, später verputzt, mit Schnüren, Diamantbändern, Bunden und Kerbschnitt am 
auskragenden Quergebälk. Renaissance. 
1 Knetsch, lnschriften S. 250 f. 
2 Vielleicht ehemals Verkaufsstelle des Salzes. Vgl. Haus Ziegengasse Nr. 22 Anm. 8. 
8 Häuserverzeichnis v. 1605. Stadtarchiv Cassel E 16 u. K 36. 
4 Kataster. Brandversicherungs-Anstalt Cassel. 
5 Vielleicht mit der Verkaufsstelle des Salzes zusammenhängend. Vgl. Nachbarhaus Nr. 9 Anm. 2. 
6 Häuserverzeichnis v. 1605. Stadtarchiv Cassel E 16 u. K 36. 
" Kataster. Brandversicherungs-Anstalt Cassel. 
' Angeblich im 16. Jahrhundert ebenso wie das Nachbarhaus Nr. 24 Verkaufsstelle des Salzes. Vgl. Abschnitt „Altstädter Salz- 
haus" S. 598 Anm. 8. 1733 angeblich noch das „alte Salzhaus" genannt. Es muß darauf hingewiesen werden, daß zwei andere Häuser 
der Ziegengasse mit dem Salzverkauf in Verbindung stehen könnten, nämlich das Haus Nr. 9, das 1610 im Besitz der Landesherrschaft sich 
befand, und das Nachbarhaus Nr. 11, das 1605 dem Salzkoch Adam Brude gehörte. 
" Häuserverzeichnis v. 1605. Stadtarchiv Cassel E 16 u. K 36. 
1" Kataster. Brandversicherungs-Anstalt Cassel. 
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