Full text: Kreis Cassel-Land : Text (4)

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1223 den Namen führt 1, während sein Bruder Ludwig den alten Stammnamen beibehielt. Von Ludwigs 
Vetter Hermann empfing das Kloster Weißenstein 1247 den Zehnten zu Wahlershausen, wogegen es dem 
Grafen drei Hufen in Harleshausen abtrat. Adelberts gleichnamiger Sohn erteilte 1240 den von Wolfers- 
hausen die Einwilligung zur Veräußerung von Lehngütern zu Niedervellmar und Simmershausen an den 
Weißensteiner Konvent, die derselbe durch andere zu Crumbach und Körle ersetzte, ebenso in den folgenden 
Jahren den von Berlepsch, von Sundheim, von Wernswig, von Borken usw., welche demnach alle als Lehns- 
mannen des Grafen von Schauenburg anzusehen sind? Dieser Adelbert war es auch, der, nachdem mit 
Hermanns Sohn Berthold die eine Linie des Hauses erloschen war, das Kloster Nordshausen stiftete und 
1257 mit der Kirche zu Oberzwehren und der zugehörigen Kapelle zu Nordshausen begabte. 1271 bekam 
er vom Landgrafen die Landrichterstelle am alten Gaugericht zu Maden übertragenß 1278 schenkte er den 
Zehnten zu Nordshausen und zu Welesborn den Nonnen von Nordshausen. Um 11284 starb, anscheinend 
kinderlos, der Edelmann, dessen Gattin mit jener Adelheid von Wallenstein gleichbedeutend sein dürfte, die 
1285 als Nonne des Klosters Weißenstein sich findet. _ 
Das Wappen der Grafen von Schauenburg zeigt einmal gespaltenen und viermal geteilten Schild, 
während das der Wallensteiner auf silbernem Felde vier rote, der Länge nach liegende Balken aufweist. 
Wann und aus welchem Grunde die Schauenburger ihre alte Stammburg veräußerten, ist nicht bekannt. 
Möglich, daß die Erwerbung des Wallensteins den Besitz der Schauenburg entbehrlich machte. Wohl mit dem 
Bestreben von Mainz, sich in Hessen festzusetzen, hängt es zusammen, daß gerade dieses Erzstift, das 
bereits im 12. Jahrhundert über viele Besitzungen des Grafen von Schauenburg als Lehen verfügte, 
neben dem Gericht in Kirchditmold auch die Hauptburg des Geschlechtes an sich brachte. jedenfalls ver- 
pfändete Mainz die Schauenburg an Hermann Hund von Holzhausen, der sich 1250 im Besitz der Burg 
befand. Wer nach dessen kinderlosem Tode das Schloß bezog, ist nicht ermittelt. 1332 erwarben die 
von Dalwigk die Schauenburg, die sie schon einige Zeit innegehabt haben müssen, zu Erbburglehen, damit 
neben der Burg zu Dalwigk einen zweiten Stammsitz ihrer Familie gewinnendß Auch das Gericht ging in 
die Hände der Dalwigks über mit Ausnahme des großen Hofes zu Martinhagen, der hessisches Lehen blieb? 
Der neue Besitzer der Burg, Reinhard von Dalwigk, dessen nächste Verwandte als Äbte von Corvey 
eine Rolle spielten, wurde der Stifter einer neuen Linie des Hauses, die im Gegensatz zu dem älteren 
konradinischen oder waldeckischen Zweige den Namen der reinhardinischen oder Schauenburger Linie 
annahmß lhm eine größere Bautätigkeit zuzuschreiben, scheinendie Pfandsummen, mit denen die Schauen- 
burg belastet wurde, zu gestatten. Gerade die Errichtung eines Vorwerkes hatte bereits 1315 das gute Ver- 
hältnis zum Landgrafen Otto getrübt. „Daz nuwe Hus vor Schowenburg", dessen Bau sich der Landgraf 
widersetzte, wurde die Veranlassung zu einem Bündnis des Burginhabers mit dem Erzbischof von Mainz, 
sowie den, wie es scheint, noch an der Burg interessierten Herren von Löwenstein und Holzhausen und zu 
einem Streite mit dem Landgrafen, der erst 1318 durch Vermittlung Philipps von Falkenstein beigelegt 
wurde? Nach dem Friedensschlusse, in _dem das neue Haus vor der Schauenburg nochmals Erwähnung 
findet, nahm Otto den Dalwigk zum Erbburgmann an und bestimmte ihm jährlich 12 Pf_. Geldes aus der 
Bede von Cassel, wogegen Reinhard dem Landgrafen die Erböffnung der Schauenburg gelobte gegen alle 
seine Feinde, nur das Erzstift Mainz und die von Löwenstein ausgenommen} 1332 gelobte Reinhard 
von Dalwigk dem „Herrn Baldewyn Ertzbischoff von Trier, vnd Beschirmer des Stiffts zu Mentze, vnd 
demselben Stifft das Huß zu Schauwenburg, das eygen ist desselben Stiffts vnd mir fur eyn Somme Gelts, 
die ich daruff geluhen hatte, Pfands stundt, der Versetzung vnd die Kost, ich ann dasselbe Huß beydte an 
1 Kuchenbecker, Anal. Hass. lX, S. 164. - 2 Landau, Ritterburgen ll, S. 275f. 
3 Kopp, Gerichtsverfassung l, S. 273 u. Beil. S. 136. 
4 Landau, Ritterburgen l, S. 278f. u. 366. - 5 Lünig, corpus juris feudalis l, 5.1407. 
ß von Dalwigk, R., Nachrichten über das Geschlecht der von Dalwigk, aus authentischen Quellen geschöpft und 
chronologisch geordnet. 
7 Gudenus, Cod. dipl. lll, S. 113. - ß Landau, Ritterburgen ll, S.290f. 
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