Full text: Kreis Gelnhausen : Text (1)

(1 h e rstii hle, einen gtfsclllllllltäll Levitensitz und- IPai-airieutscvliiiinke besitzt nur (ieln h ausen...  
Wandt-alrernakel des 15. Jahrhunderts tinden sich zu (ielnhznisen. 0rb.. Udeuhaiu und 
Wirtheim.    
   Yen Kauzeln ist keine älter als das 16. Jahrhundert. Interessant abeimunschön ist die älteste um 
1550 zu Ke mpfen br u n n. die nächstalte zu Kirch bra c ht ist um 1590 zu setzen. Originell ist die steinerne 
Kanzel zu Lichenreth ven 1677. welche an die der Schlesskirche zu Biidingen erinnert. die zu (lrb ist um 
1680 mit der übrigen lnnenansstattung entstanden. Ven den späteren verdient die elegante zu (fassel und 
die mit einer umfangreichen "l'ätelung w'ei'lvl11r1leir zu  ltlrwähuung.   
 Tau fsteineaus dem Mittelalter haben sich nur in Resten zu W ä ch te rsbac h. Urb und Lehr- 
h a upte n erhalten U. Der zu (ieln h a usen stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Der Pekalförmige 
zu (Drb ist 1683. der zu (Jassel um 1789 zu setzen.   
Yen Orgeln ist. nachdem die hochinteressante zu Gelnhziusen und die ebenfalls merkwürdige zu 
Unterreichenlnncl:. auch die zu VYäclitei-slaacli zerstört sind. nur die zu Lelrrlnaupteil und 0rb_.zu 
(awvähnen.    
 Yen den (Hecken gehören nech 26 der Ferm und den lnschriften nach dem Mittelalter an. Darunter 
ist keine. welche auch nur der Ferm nach der reruanischen Zeit angehören könnte.  
Die Siltesten sind dem 13. Jahrhundert zuzuweisen: eine kleine (Hecke des Meisters Berthold ven 
Huhn iINeckarsuhnJ. Sehn des Meisters Burchard, und die schöne hlaric-iigleckcß desselben Meisters beide zu 
(-3 eln hause u. Auch die inschriftlose grössere (Hecke zu Alte n hassla u gehört hierher-   
Dem 14. Jahrhundert, den lnschriften nach, aber ehne Datum, gehören an dielihrekeir zu ljden- 
h aiu (winzige weitgestellte hlajuskeln). die (lrit-tgrösste der hlarienkirche zu (ielnh a. use n. eine auf dem 
Rathaus daselbst (mit dem Alphabethy und zwei (Hecken zu Welferb e rn und Sembern mit ldltflillilllilgßll 
Evangelistennamen iurMajuskeln, bei denen Lapidzrr und Uncialfermeir_alau'echseln. 
Dem 15. Jahrhundert entstammen die datirten zu 0rb 1452,  1459. 0bernilert' 1459. (ielnf 
hausen (heil. Kreuz: 1473. Sieben andere zu llirstein (Schlesstliixriri), (ielirha use n (Jlarricukiiwahe, Ave 
maria (Hecke). Kemptenbrunn. Spielberg. Wirtheim und VYittgenlveifn sind undatirt. Interessant 
sind 7 schöne. dem läeginn des 16. Jahrhunderts angehörigww. zu Niede rgriin d a u ven Hans ven Frankfurt 
1509. KiH-hliracht ven (lemselben 1511, Sembern. (ler Schrift nach ven demselben. 1505, zu (lensrtrth 
ven Peter (lerevs 1520. Gelnh a usen, kleine Jlarienglecke um 1510. Schlierbaa-ln 1520, aber sehen mit 
ziutiqilzi. während eine (Hecke zu Sembern nech 1538 eine gethische Minuskerlinschritt hat. Aus dem nach- 
retbrmaterischeu 16. Jahrhundert ist nur die kleinste (Hecke zu Birstein 1597. Yen den wenigen (Hecken 
des 17. Jahrhunderts sei nur der (iliessernanreu wegcn- die zu Alten hassla u ven Heinrich Dörr ven Hauau 
1675. und die zu W ächtersb ac h veu l'. Michelin (scheinbar ebenfalls zu HH-llillll 1661. eine zu Mernes 
1683 V01]ßtillllßltltWYllltl zu Frankfurt, eine ven Ulrich. damals nech in llersfehl. in der Älai'ieiikir(rl1e zu 
(i eln h a use n 1696 '11 und eine ven Jeh. Reth zu Kire hbra e ht 1.671 erwähnt.  
1m 18. Jahrhundert sind es besenders die beiden (H1ickengiessertamilienSrehniriilewinil in Frank- 
furt a. M. und Bach in Win decke n, welche die alten (Hecken ersetzen. 
Yen ersteren riihren zehn (Hecken her. ven letzteren neun. Ausserdem kemnnen vereinzelt ver: J eh. 
Lind (zu Flörslnacha. Jeh. T aller aus Miinchen (Gelnhausren auf dem Rathaus).  
lm 19. Jahrhundert tritt an die Stelle ven Sclmeidexviiid B a rtels aus Frankt'lil't a. M.. giesst aber 
nur wenig (2 (ilmfläelll. Der. Löwenantheil fällt aber der Familie Bach zu. welche in ilieser. Zeit 21 (Hecken 
umgeg-irssen hat. Ausserilem sind Heuschel und Sehn in Cassel mit zwei. [flrich in Apelda. mit einer, Hamm 
in lbankenthal mit zwei. Bestelli in AschatTeiibiirg mit zwei, Jäger in Würzburg. (äressc in Dresden. Klaus in 
Heidingstelil. (Jelier in Zehhwniltirt". Fischer in Fellen, Buttstäilt in 1XschzitTenburg' und Rinker in Sinn mit je 
einer (Hircke vertreten. sedass in (liesem .lalu'l1l11ulei't abermals 39 alte (Hecken verschwanden l! 
 Yen Para 111011101] und (iewebeu haben sich nur die beiden piiichtigreii A ntepe n dien zu (ielnhaiustrn 
i'l'a.b. 92 und 93) sewie ein hlessgewaiul aus dem Jahre 1595 zu (lrb (Tab. 291) erhalten. ven llilllßälStfllüll 
lliiehern u. dgl. irichts. 
Dagegw-n tinden sich mancherlei kuustgexverliliche Arbeiten zum Schmucke der Kirchen. ver allen 
Schlnietlearheiten wie die 'J'hiirhescliläge zu (lrb  276. 277, 290 und 304) und 'l'liur1nkreuze, ven 
noch 
 Nach Vullvnclnng dvs 'l'oxtdrucko.s- tEuul dcr nom- Pfarrvr durtsolhst in (Ion: Dorf die Rvsto (Pines 'l'allfst0invs, 
auf T'ai). 25H ahgrhildct m-rdvn knnntxln.  iiltostvr Xm-hwvis (livsvr (lI:wkvngiesserfanlilic!' 
welche
	        

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