Full text: Kreis des Eisenberges (N.F., Bd. 3)

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Dalwigksthal 
Eharlotta von Klettenberg, geb. von „Rüdißheim", Schwester der vorigen. Gl auf 
Leinwand, £7. 0,77, Br. 0,64 m. In gemaltem Ovalrahmen Bustbild in grünem Meid und 
rotem Umhang. Ohrgehänge und Haarschmuck. Links vom Kopf das Wappen. Um 1730. 
Zur st Uarl von Waldeck (1704—1763). Gl auf Leinwand, H. 1,04, Br. 0,84 m. Halb- 
figur in blaugefüttertem Harnisch; rotes grüngerändertes Hubertusordensband, goldfarbene 
Hüftschärpe. In der rechten Hand Kommandostab, die Linke ruht auf dem Helm, der in der 
rechten unteren Bildecke liegt. Um 1740. 
Iustus Friedrich von Berner, fürstl. Hess.-Uassel. Geheimer Uat und Regierungs 
präsident. Gl auf Leinwand. H. 0,91, Br. 0,73 m. Im Rrmlehnstuhl sitzende Halbfigur, linker 
Unterarm auf die Rrmlehne gestützt. Dunkelbrauner Rock mit goldenen Rrmelumschlägen, gold 
farbene Weste, weiße Halsbinde. RI. 18 Jh. 
Jäger Beißenherz mit Hund. Gl auf Leinwand. H. 0,70, Br. 0,99 m. Der Jäger in 
grüner Jagdmütze und grünem Jagdanzug, mit schwarzem Hund, beim Eintritt in den Wald, 
von Christ, wilh. Tischbein. Um 1770. 
Zwei Federzeichnungen, aquarelliert, von I. L. I. F. Schüler, 1795. H. 0,33, Br. 
0,46 m. 1. Dorf Hoof b/Uassel, gegen Süden. 2. Dorf Hoof mit Burgberg, gegen Westen. 
vier Federzeichnungen, laviert, von T. W. Unger. H. 33,5, Br. 50 cm. 1. Haus 
Tampf; 2. Dillich, rechts unten Signatur „T. w. Unger",- 3. Haus Sand und Burg Lichtenfels 
b/Dalwigksthal,- 4. „Die Schaumburg im Jahr 1797". H. 27,5, Br. 51 cm. 
Uleine Sammlung alter Waffen und Jagdgeräte. 
Uelch der Patronatskirche Dalwigksthal aus Silber. 1841. 
Wirtschaftsgebäude 
Scheune: Bruchsandsteinbau, teilweise verputzt, über Ouadersockel. Zwei Rundbogentore in 
schlichtem Werksteingewände,- Uämpferprofil aus Platte, Uarnies, Platte, Stäbchen; in Schluß 
steinen in Uapitale bez. ANNO 1776. Hochliegende Rundfenster. Der Bau nach westen in 
Backstein verlängert, an Nordseite verputzt. Tor den alten nachgebildet, im Schlußstein bez.: 
1884. Satteldach in Biberschwanzdoppeldeckung. S t a l l g e b ä u d e: verputzter Bruchsteinbau 
mit Ouaderkanten, zweigeschossig, Satteldach in Falzziegeldeckung. Verwalterhaus: Erd 
geschoß aus unverputztem Bruchstein mit Ouaderkanten. Obergeschoß Fachwerk. Lrdgeschoßfen- 
ster in schlichter Werksteinumrahmung, desgl. die Türe. Zweiflügelige Zweifüllungstüre, barock, 
mit altem Beschlag. Bienenhaus: Kleiner Biedermeierbau, Bruchstein, die Giebelflächen in 
Fachwerk, die westliche verschalt. Südseite offen, mit kräftigen Vierkantstützen. Pultdach, 
gegen Norden geneigt; kurzer Dachabfall gegen Osten, darunter große Breiterkehle. — Garten 
pforte gegenüber Herrenhaus aus zwei barocken Pfeilerchen mit kräftig profilierter Deck 
platte und stehenden Pinienzapfen, Sandstein. 
Haus Huxhohl 
(5efcf)icf)t6. „Huxhohl" war das Stammschloß der Familie von Dorfeld und lag kurz unter 
halb von Haus Sand am linken Ufer der Orke am Einfall eines Nebentälchens. Die Familie 
von Dorfeld stammte aus der Gegend von Biedebach und hatte im Rlittelalter eine Reihe 
von Gütern und Rechten in Waldeck inne. Im 14. Jh. war ein von Dorfeld Burgmann auf 
Schloß Lichtenfels. 1506 wurde Haus Huxhohl von den von viermünden verbrannt, ist aber 
wahrscheinlich wieder aufgebaut worden. Die Familie starb 1609 aus. Das von Dorfeldsche 
Gut und Haus Huxhohl erbte die Familie von Dalwigk auf Sand. Haus Huxhohl ist seitdem 
vollständig verschwunden. Die Grundstücke gehören auch heute noch zum Gut Sand. Rn der 
Stelle des ehemaligen Hauses befindet sich jetzt Rckerland.
	        

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