Full text: Kreis des Eisenberges (N.F., Bd. 3)

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Die tDü ft ungen des Kreises 
f)ermannsberg 
Literatur. Höhle 198. Landau, wüste Ortschaften 222. 
Es lag am Wege von Sachsenberg nach viermünden. — (Emergelsberg (1369), (Hmersbcrge 
(1555), 1547 in „hermannsberg" umbenannt. — T. war Hof der von viermünden. 1524 löste 
Philipp von viermünden die an die von Dalwiglr verpfändete Hälfte wieder ein. 1547 von 
Hermann von viermünden neu erbaut. Um 1800 wurde der Hof abgebrochen. 
Hersinghausen 
Literatur. Höhle 199. varnhagen Grdl. 1.48. 
Ts lag bei Meineringhausen unweit vom Wege nach Korbach. — hirigisinghusen (948), her- 
sinlrhusen (1344), hertzinckhusen (1413), hersinckhusen (1530), Hessinghausen (16. Ih.). — 948 
schenkt Kaiser Gtto I. seinem Vasall haolt Gefälle aus h. 1413 hat die seit dem 14. Jh. vor 
kommende niederadelige Familie von hersinkhusen (von Hessinghausen, später Schreiber ge 
nannt) einen Hof daselbst von Kloster Flechtdorf zu Lehen. 1514 haben die Schreibers daselbst 
ein Lehen von Flechtdorf, 1530 auch den Zehnten. 
hoddorf 
Literatur. Höhle 199f. varnhagen Grdl.1.49. 
Ts lag zwischen Lengefeld und Mleringhausen. — holtorp (1120), hoddorp (18. Jh.). — 1120 
besaß Kloster Flechtdorf ein Gut daselbst. 3m 18. Ih. „hoddorper Berg" genannt. — 
Holhusen 
Literatur. Höhle 200 ff. varnhagen Grdl. 1.49. 
Ts lag am Tisenbcrg in Kichtnng nach Eppe. — halegehuson (980), holchuoß (1332—48), 
Holgehosen (um 1350), holhus (1418), holhusen (1537), holhußen (1541), holhausen (1575), 
holose (1785). — 980 von Kaiser Gtto II. an Kloster Corvey vertauscht. 3m 14. Jh. haben 
die von Gtmarinchusen ein Gut daselbst als waldeckisches Lehen. Mitte 14. Jh. wird h. wüstes 
Dorf genannt, dessen Hälfte den von (Engern gehört. 1403 verkaufen die von Nordenbeck h. 
an Lrosecke von viermünden. Das Lehen hat Kurt Teddesalz inne. 1418 versprechen die 
Teddesalz dem Brosecke von viermünden das Lehen zu lösen. Noch 1555 viermündensches 
Lehen der Teddesalz. Die Einkünfte von h. gehören seit 1537 der Kirche zu Korbach, 1541 
jedoch den Waldecker Grafen. Später Flurbezeichnungen. 
holzhausen 
Literatur. Höhle 202. varnhagen Grdl. 1.49. 
Ts lag in der Korbacher Gemarkung nach Strothe hin. — 1126 zuerst genannt, heute noch 
Flurbezeichnung in der Korbacher Gemarkung. 
holzhausen 
Literatur. Höhle 202 f. varnhagen Grdl. 1.50. 
Ts lag zwischen Giebringhausen und Stormbruch. — Holthusen (1104), holczhausen (1332—48), 
Holthusen (1537). — 1104 schenkt Graf Trpo von Padberg dem von ihm gegründeten Kloster 
Flechtdorf zwei Hufen daselbst. 3m 14. Jh. waldeckisches Lehen der von hoppecke. 1537 gehört 
der Hof zu h. den Waldecker Grafen, die ihn 1541 an den Kanzler Wendelin Tolbecher ver 
pfändet haben, heute nur noch Flurbezeichnung „holzhausen" und „Holzhäuser Bach". 
hopperinghausen 
Literatur. Höhle 202. varnhagen Grdl.1.50. 
Ts lag bei Willingen. — hopperinghausen (1530), hoppecke (um 1600), hopkeringhausen (1743). 
— Um 1530 waldeckisches Lehen der von Dorfeldt. Uach dem Kussterben der von Dorfeldt
	        

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