Full text: Kreis des Eisenberges (N.F., Bd. 3)

Stormbrud) 
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Inneres. Schlichter, flach gedeckter Raum. Fußboden mit Steinplattenbelag, Rltarplatz eine 
Stufe höher. Die Massivwand bildet im Süden und Norden einen kräftigen Mauerabsatz, 
wände und Decke verputzt und modern bemalt. Doppelt stehendes Rehlbalkendach mit vier 
hängewerksbindern. 
Ausstattung. Rltar in Rastenform, aus holz, gestrichen, h. 1,10 m. 
Ranzel aus holz, neu gestrichen, h. 2,50 m. Korb im s/^Typ. Brüstung mit unteren und 
oberen Rbschlußprofilen und hochrechteckigen eingelegten Füllungen. Rls Rorbstütze breiter 
Pfeiler aus fünf Seiten eines Rchtecks, mit Fuß und Ropfprofilen. Holztreppe, als Geländer 
handlaufleiste mit Eckstütze. 17./18. Ih. 
Gestühl, braun gestrichen, teils mit Gesangbuchbrett, teils mit Deckleiste und verschieden, 
artig abgeschrägten Seitenwangen. 17./18. Ih. 
Empore, neu gestrichen, auf Holzpfeilern mit Ropfbändern, Geländer mit Brettdocken, 1792. 
Ehrenmal für 1914/18, Marmortafel mit vertiefter Goldschrift, holzrahmen. 
Glocke aus Bronze — unzugänglich. Sehr ähnlich der älteren Glocke von heringhausen. 
Bauernhäuser 
haus Nr. 5. Niedersächsisches Bauernhaus mit Tenne. Zweigeschossig, Fachwerk. Obergeschoß 
vorgekragt. 11 Gefache. Satteldach mit 5-pfannen. Giebel verbreitert. 1785. 
Haus Nr. 11. Wohnhaus mit Scheune. Zweigeschossig, Fachwerk. 11X7 Gefache. Satteldach 
mit S-Pfannen in Schiefereinfassung. Uber dem Scheunentor Inschrift, an den Pfosten Ranken, 
schnitzerei, Zange und Schmiedewerkzeuge geschnitzt. 1785. 
Haus Nr. 3 2. Wohnhaus an Gehöft. Zweigeschossig, Fachwerk. 11X10 Gefache. Satteldach 
mit Rrüppelwalm in Schieferdeckung. Giebelfront verschiefert. 1862.
	        

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