Full text: Kreis des Eisenberges (N.F., Bd. 3)

114 
Horbach 
renden Stufen in Sandstein. Fußbodenbelag im Schiff Sandsteinplatten bzw. Fliesen. Die wände 
in der Hauptsache glatt geputzt, die untere Zone und die Gewölbekappen mit modernem Rauh 
putz, geschlemmt, schablonierte Friese, Rrchitekturteile rot geschlemmt. 
Kirchendach. Die Scheidewände sind bis zur Höhe der Rußenwände hochgeführt. Dazwischen 
die Gewölbe eingespannt. Rn der Turmwand ist die Rnschlußlinie des steileren und nur das 
Mittelschiff überdeckenden mittelalterlichen Satteldaches zu erkennen (vgl. die Geschichte!). 
Der barocke Dachstuhl mit an den Seiten liegenden bzw. über den Scheidewänden stehenden 
Säulen. Rn der Stelle der Haupt- und der ersten Kehlbalkenlage nur Stichbalkenlagen. Im 
zweiten Geschoß volle Kehlbalkenlage. 
Turm. Die hohe Eingangshalle mit Kreuzgewölbe, mit großem Scheitelring. Die Rippen 
in Birnstab zwischen Kehlen profiliert, entsprechend die Schildbögen. Dreiviertelrunde Lck- 
dienste auf Sockelchen wie im Schiff, vielseitig gebrochene Kelchkapitelle mit reich profilierter 
Deckplatte. Gegen Westen eine tiefe Spitzbogennische mit gerader Laibung für Portal und 
Fenster. Fußboden mit Fliesenbelag. Behandlung von wand und Gewölbe wie im Schiff. 
Der Zugang zur Turmtreppe schlicht rechteckig eingeschnitten: Wendeltreppe mit steinernen 
Blockstufen,- am Ende des ersten Laufes Rest einer Maßwerkbrüstung. Rechteckig gerahmter 
Rustritt zum ersten Obergeschoß. Die dahin führenden Fenster in spitzbogiger Schräglaibung, 
mit gekehltem Gewände. In Höhe der hochliegenden Sohlbank umlaufend ein Schräg 
gesims mit Unterkehle,- darüber Mauerrücksprung. Das sehr hoch liegende Gewölbe mit gekehl- 
ten Rippen auf z. T. vielseitig gebrochenen Spitzkonsölchen- großer Scheitelring, wände in 
unverputztem Ouaderwerk, Gewölbe in Bruchstein. Die rechteckige Türe zum Kirchendach sitzt 
in der Vermauerung einer großen Spitzbogenöffnung. — Fortsetzung der Wendeltreppe in 
der Nordostecke des Turmes, von hier aus ein zweiter Zugang zum Kirchendach. Die Fenster 
im zweiten Obergeschoß in gerader, spitzbogiger Laibung, mit gekehltem Gewände; Mauer 
werk w. o. Der dritte Lauf der Wendeltreppe in der Südostecke des Turmes. Sie endigt an
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.