Full text: Kreis Wolfhagen (N.F., Bd. 1)

Ehlen 
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HäuservomgleichenTyp:Nr. 18, Hr. 21 (am Steinsockel Inschrift: S.H. 8 . /^vcccil. 
A.M.M.), Nr. 25, Nr. 39, Nr. 43 (mit Rückfront zur Straße, verlängerungsbau 1819), Nr. 50, 
Nr. 51, Nr. 57, Nr. 62, Nr. 65, Nr. 68 , Nr. 73, Nr. 74, Nr. 78. — Sämtlich 2. H. 18. Ih. 
oder A. 19. Ih. 
Wartturm 
Nördlich des Dorfes auf einem flachen 
Hügel. Sandstein, lagerhafter Bruchstein, 
unverputzt. Umfang J3,25 m. In halber 
Höhe Linstiegöffnung mit rechteckiger 
Ouaderumrahmung. 
Ehemaliges Bergamts 
gebäude im Habichtswald 
Ietzt preußisches Beamtenerholungsheim. 
Dreiflügelig umbauter Hof; in der Mitte 
Wohnhaus, links Scheune mit Vorderwohnung, rechts Stallgebäude. Wohnhaus: Zweige 
schossiger Biedermcicrbau, symmetrisch zu fünf Achsen, putzbau über hohem Sockelgeschoß (Äellcr). 
Mittcltüre, dahin zweiarmige Sandsteintreppe mit eisernem Gitter, im Mittelstück Schildchen, bei 
derseits mit gekreuzten Bergmannshämmern und -lampen. Darüber ein Schriftband mit Berg 
mannsgruß „Glück auf". 8enfter und Türen in schlichtem plattengcwände. plattcngurt in Ge 
schoßhöhe. Walmdach. Scheune: Zweigeschossiger putzbau, Obergeschoß übergesetzt, Gebälk 
verschalt. Satteldach. Stall: Massives Erdgeschoß, Obergeschoß 8achrverk. Satteldach. Alle 
drei Gebäude mit Biberschwanzdeckung. 
Gut Bodenhausen 
Ouellen. Staatsarchiv Marburg: Urkunden 1544/51. Hasunger Urkunden 1074—1483. 
Rarten und Pläne. Staatsarchiv Marburg: Gem.-L. gem. 1755, abgetr. 1796, cop. 1837. 
Literatur. Hochhuth, 245. Hufschmidt, 261 f. Reimer, OL 54. Ritter, 96. Llofter Hasungen 
und Bodcnhausen, Mskr. 1842 im Besitz des Gutseigentümers (s. unten). 
Geschichte. Botinhusun 1088. Budinhusen 1100. Bodenhosen 1234. — 1239 als Dorf genannt. 
1355 freier Hof. Der Hof gehörte ursprünglich dem Rloster Hasungen. 1539 Chr. Scherer, 1747 
von Goeddaeus. 1792 von Motz, zuletzt von Mansbach. 
Das jetzige Gutshaus ist 1660, das Torgebäude 1649 auf älteren Grundmauern errichtet (s. Bau- 
beschr.). 
Bestand 
Herrsch astshof 
Rechteckige Anlage in ebenem Gelände in Art einer Wasserburg (Abb. 21). Der etwa 7 m breite 
Wassergraben an der Westseite noch wasserführend, einschließlich eines kurzen Stückes der Süd 
seite bis zu einer steinernen, im Stichbogen gewölbten Brücke; an der Nordseite und im anschließen 
den Teil der Ostseite erst in jüngster Zeit ausgefüllt und noch erkennbar. Die Gebäude stehen 
Abb. ro. Tympanon der ehem. Lapclle. j : 20
	        

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