Full text: Katalog der Musikdrucke aus der Zeit der Kasseler Hofkapelle

Organisation der Druckbeschreibung 
Die Beschreibung der zu katalogisierenden Musikdrucke führt vom äußeren Erscheinungsbild (a.) 
zum Druckaufbau und -inhalt (b.). 
2.a. 
Äußeres Erscheinungsbild 
2.a.1. 
Signaturen 
Die Musikdrucke sind als Einzel- und Sammeldruckelö eingebunden. Grundsätzlich ist den Kata- 
logisaten die derzeit gültige Signatur der UBILMB vorangestellt. Im Fall von Einzeldrucken folgen 
ihr in runden Klammern die Numerierung im handschriftlichen Musikalienrepetorium (1920 ff.) 
von Wilhelm Lange [: Lange] und die Signatur des Katalogs von Carl Israel [z Israel]. Im Fall von 
Sammeldrucken ist zunächst nur die Signatur [z.B.: 4" Mus. 1] zitiert, unter der die Sammelbände 
aufgestellt sind. Die einzelnen Drucke haben jeweils eine eigene Signatur: hochgestellte Klein- 
buchstaben folgen der Ziffer in alphabetischer Reihenfolge [z. B. 4" Mus. 1"]. Diese Einzelsignatur 
leitet die Beschreibung der Sammeldruckteile ein. Auch hier folgen Nachweise der Signaturen bei 
Lange und Israel in runden Klammern. Lange benutzte für die Einzeldrucke hochgestellte arabi- 
sche Zahlen, Israel ebenfalls Kleinbuchstaben, die jedoch mit einem Komma von der Signatur 
getrennt sind. 
2.a.2. 
Kurzcharakteristik 
Allgemein gehaltene Gattungszuordnungen dienen einer Charakterisierung der Notendruckin- 
halte. Die Erfassung der Besetzungsart und Textsprachen ergänzen die Angaben. 
2.a.3. 
Zahl der Stimmbücher 
Die Einzel- (genannt: Band l Bände) und Sammeldrucke (genannt: Sammelband l -bände) sind 
zahlenmäßig erfasst. Die Stimmbücher sind nach Tonhöhen geordnet und in Originalnomenklatur 
benannt 
2.a.4. 
Einband 
Material, Verzierungen, gegebenenfalls zu einem Einband umgearbeitete Handschriftenfragmente 
werden beschrieben, dabei charakterisiert und soweit möglich datiert. Alte handschriftliche Signa- 
turen und Beschriftungen, sowie Besonderheiten des Blattschnitts sind ebenfalls berücksichtigt. Die 
Erfassung dieser Details, die Berücksichtigung von Wasserzeichen der Vorsatzblätter und der 
Versuch einer Datierung des Buchbindevorgangs sind Voraussetzungen für eine historische Stand- 
ortbestimmung der Musiksammlung aus der Zeit der Kasseler Hofkapelle. Ergänzende Hinweise 
Sammlung von mindestens zwei verschiedenen Notendrucken in einem Band.
	        

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