Full text: 70 Jahre Flugplatz Fritzlar 1938 - 2008

60 1964: Georg-Friedrich-Kaserne Die Flugplatz-Kaserne wird nach dem Grafen von Waldeck (1620-1692), der als Reichsfürst und Feldmarschall am Feldzug gegen die Türken zur Befreiung Wiens teilnahm, umbenannt. Zurück zur Heeresfliegerstaffel 2 Auch in dieser Staffel dienten seit den frühen Jahren der Heeresflieger noch Piloten, die bereits während des 2. Weltkrieges fliegerische Einsatzerfahrung gesammelt hatten. Einer von ihnen ist Hauptmann a. D. Richard Klapp, auf dem Foto von 1964 links, der in geselliger Runde interessierten Kameraden oft eine außer- gewöhnliche Geschichte erzäh- len konnte: Im April 1941 übte er mit seiner Messerschmitt Me 109 Platzrunden am Flugplatz Krakau. In einer für ihn zu- nächst unübersichtlichen Flug- verkehrslage mit mehreren Maschinen in der Platzrunde „landete“ er nach vermeintlicher Klärung der Lage in ca. 80 Meter Höhe im Endanflug versehentlich auf der linken Tragfläche einer ebenfalls anfliegenden Junkers Ju 52. Dabei wurden beide Flugzeuge erheblich beschädigt. Das linke Fahrwerk der Transportmaschine knickte erst nach der Landung beim Ausrollen des ungewöhnlichen Gespanns wegen der zusätzlichen Ladung ein. 1966 – 1971: Heeresfliegerbataillon 2 Im Rahmen weiterer Umgliederungen innerhalb der Heeresfliegertruppe ab 1966 wird Heeresfliegerstaffel 2 vorübergehend in das neu aufgestellte Heeresfliegerbataillon 2 integriert. Das Bataillon wird 1971 bereits wieder aufgelöst und zur Aufstellung des leichten Heeresfliegertransportregiments 30 herangezogen.

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