Full text: 70 Jahre Flugplatz Fritzlar 1938 - 2008

53 Bei der Gründung einer neuen Truppengattung kam es neben Überlegungen zu Aufträgen, Struktur, Stationierung, Einsatzgrundsätzen, Zusammenwirken mit anderen Truppengattungen des Heeres, Abgrenzung zu Aufgaben der Luftwaffe und vielem mehr natürlich auch zu Überlegungen über die Ausrüstung und Beschaffung der Luftfahrzeuge. Auf der Grundlage von Erkenntnissen über den Einsatz von leichten Flugzeugen in beiden Weltkriegen insbesondere für Aufklärungs-, Verbindungs- und Transportaufgaben wurde eine Vielzahl von Typen ausgewählt, bewertet, erprobt, verworfen oder in die engere Auswahl genommen. Die Erprobungen wurden bei den neu aufgestellten Heeresfliegertruppenteilen auf deren Flugplätzen durchgeführt. In Fritzlar wurden drei Luftfahrzeugmuster erprobt und außer der „Djinn“ beschafft und eingeführt: Dornier Do 27 als Verbindungs- und Aufklärungsflugzeug, rechts im Bild auch mit Bonmartini-Schlauch-Kettenfahrwerk zur Verbesserung der Geländegängigkeit, bei Heeresfliegerstaffel 812 und/oder 813 vor dem damals isoliert stehendem Towergebäude; Halle 1 und 2 waren bereits beseitigt. Vertol (Vertical take off and landing) H 21, die „Fliegende Banane“, im Test bei Heeresfliegertransportstaffel 822

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.