Volltext: 70 Jahre Flugplatz Fritzlar 1938 - 2008

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In der Waberner Straße wird 1954 ein französisches „Foyer de Garnison“ als 
Betreuungseinrichtung für die französischen Soldaten des Standortes mit Gastwirtschaft 
und Kino  gebaut. Das Haus wird später von der Bundeswehr als Soldatenheim, „Haus 
an der Eder“, für die deutschen Soldaten in Fritzlar eingerichtet. Französische Offiziere 
besuchten solche nüchter-
nen Zweckbauten der 50er- 
Jahre grundsätzlich nicht, 
sondern bevorzugten eher  
Kasinos mit exklusiver 
Atmosphäre, vermutlich das 
noch heute  als Offiziers-
heim genutzte Geb. 23, das 
von Anfang an in entspre-
chendem Stil für deutsche 
Offiziere gebaut und 
eingerichtet worden war. 
 
 
 
 
 
 
Nach der politischen 
Integration der Bun-
desrepublik Deutsch-
land  in die NATO, 
endet 1956 die 11 
jährige Nutzung des 
Flugplatzes durch 
fremde Truppenteile. 
 
Das 5. französische Husarenregiment verlegt im Laufe des Jahres 1956 von Fritzlar nach 
Weingarten und im November wird die Kaserne in Fritzlar für die Nutzung durch 
Truppenteile der neu aufgestellten Bundeswehr frei. Auf dem Torbogen der Haupt-
wache ist der Name 
QUARTIER GENE-
RAL LASALLE 
entfernt. Nur noch 
schwache Schatten 
der Vergangenheit 
sind auf der Holz-
täfelung zu erkennen.
        

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