Full text: 70 Jahre Flugplatz Fritzlar 1938 - 2008

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Das obere Foto zeigt einen von den Deutschen in Halle 5  zurück gelassenen Nachtjäger 
Me BF 110G Anfang April 1945  unmittelbar nach der Einnahme des Flugplatzes durch 
amerikanische Truppen. Die Maschine ist mit einem Lichtenstein-Radargerät, dessen 
Antenne am Bug „Hirschgeweih“ genannt wurde, ausgerüstet. In Fritzlar lag die Gruppe 
lediglich in Bereitschaft für Einsatzaufträge im Rahmen der „Großraum-Nachtjagd“, es 
wurden keine Einsätze 
mehr geflogen. Die 
Gruppe verlegte im 
November 1944 nach 
Paderborn, ein kleines 
Kommando blieb bis 
Mitte Februar 1945 in 
Fritzlar. 
 
 
 
Junkers Ju 88 C6 
 
 
 
 
Letzter Kommandeur der III. Gruppe des NJG 1 
war Major Martin Drewes (rechts). Er war ein 
Fliegerass des Krieges mit 50 Luftsiegen gegen 
amerikanische und britische 4-Mot-Bomber. 
Drewes wurde  mit Ritterkreuz und Eichenlaub 
ausgezeichnet. Er lebt heute, 88 Jahre alt, in 
Blumenau, Brasilien und berichtet in einem Brief  
vom 27.03.2007:
        

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