Title:
70 Jahre Flugplatz Fritzlar 1938 - 2008
Creator:
Preuß, Jürgen Wikipedia
Shelf mark:
35 Hass 2009 A 2196
PURL:
https://orka.bibliothek.uni-kassel.de/viewer/image/1336652789240/24/
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Die folgende Luftaufnahme eines britischen H�henaufkl�rers ist eine Rarit�t. Sie zeigt 
den Flugplatz im Mai 1943 nach Ablaufen der Wassermassen. Die Eder am oberen 
Bildrand f�hrt noch Hochwasser. Das Foto ist das einzige, auf dem alle urspr�nglich 
gebauten Flugzeughallen zu erkennen sind, insbesondere auch die Halle 1 links unten, 
von der sonst keine andere Fotografie bekannt ist. Die Produktion der Ju 352 bei Junkers 
wird durch die Aufr�umarbeiten auf dem Flugplatz lediglich um einige Wochen 
verz�gert. Dauerhafte Sch�den gibt es nur bei Leichtbau-Geb�uden und Baracken. 
 
Zust�nde auf den Heimathorsten 
W�hrend der Kriegsjahre wurde der Fritzlarer Flugplatz  in seiner eigentlichen Funktion 
als Heimatfliegerhorst zur Ausbildung und Vorbereitung fliegender Verb�nde nicht 
mehr genutzt. Wie es auf solchen Flugpl�tzen in der Etappe zeitweise zugegangen sein 
mag, verdeutlicht der Beschwerdebrief des Kommodores des Jagdgeschwaders JG 
�Schlageter� Nr. 26, Oberstleutnant Adolf Galland, vom 01. Oktober 1941: 
�Bei Dienstfl�gen ins Reichsgebiet wurden auf den Heimathorsten Zust�nde 
angetroffen, deren Abstellung im Sinne der milit�rischen Disziplin und Manneszucht 
dringend erforderlich scheint: 
1. Durchweg wird jede Landung eines fremden Flugzeuges als  ruhest�rend und l�stig 
empfunden. 
2. Das Starthilfs- und besonders das Tankpersonal wird an Faulheit und unmilit�rischem 
Auftreten nur  noch vom Flugleitpersonal �berboten.