Full text: 70 Jahre Flugplatz Fritzlar 1938 - 2008

107 Wenn Flieger ihren Auftrag, Flugdienst, erfüllen sollen, müssen sie sich unmittelbar im persönlichen Gespräch beim Wetterberater über das Flugwetter und bei der Flugsicherung über Besonderheiten des Luftraumes in ihrem Einsatzgebiet informieren. Danach begeben sie sich zum selbstverständlich startklaren, betankten Hubschrauber auf das Hallenvorfeld und verlassen sich bei Notfällen auf die hierfür bereit gehaltenen Notdienste auf dem Flugplatz. Zu den Soldaten und zivilen Mitarbeitern dieser Dienste besteht im täglichen Routinebetrieb nicht zwangsläufig ein persönlicher Kontakt, sodass deren Arbeit für die Flieger praktisch im Hintergrund abläuft. Dieser Sachverhalt soll deren Arbeit aber in keinem Fall geringschätzig bewerten. An dieser Stelle sollen deshalb einige der Einheiten und Teileinheiten in den Vordergrund gestellt werden, die ebenfalls für die Durch- führung des Flugbetriebes auf einem Flugplatz unver- zichtbar sind. Das luftfahrzeugtechnische Personal produziert Flug- stunden, stellt einsatzklare Hubschrauber bereit und behebt technische Störun- gen an den Hubschraubern. Der Chef der Instandset- zungsstaffel übergibt dem Chef der Wartungsstaffel im April 1984 nach der 150. Großinspektion symbolisch das Bordbuch eines PAH für die weitere technische Routinebetreuung im täglichen Einsatz. „Ohne Mampf kein Kampf “ Auch die Küche leistet ihren Anteil zum Wohlbefinden der Soldaten auf dem Flugplatz und auf Übungen. Gute Verpflegung auch aus der Feldküche trägt gerade unter Einsatzbedingungen zur Motivation aller Soldaten bei. Auf dem rechten Foto die Küchenmannschaft der Versor- gungsstaffel 365 in den 80er- Jahren.

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