Full text: Manuscripta musica

4' Ms. Mus. 202 
4" Ms. Mus. 201 
Wilhelm Taubert: Zeitungs-Cantate 
Partituren. Stimmen - 26,5 x 17 - Kassel - um 1833 
Das Material besteht aus 4 gedruckten Partituren. gedruckten Stimmen (5 Tenore I. 6 Tenore II. 5 Basso I. 6 
Basso II) und hs Stimmen (2 Tenor I". 2 Tenor 11"". 2 Basso I". 2 Basso 11"") - Kopistenhand. 
Titel des Druckes Zeitungs-Cantate. l Ein seherzhafter vierstimmiger f Männer-Gesang, l vorgetragen l beim Stif- 
tungsfest des l Gewerbevereins f am 24 Januar 1833, l in Musik gesetzt l von l W. Tauberr. f Berlin, bei Trautwein, 
breite-Strasse N". 8... Steindruck von Moritz Weigel; ferner Liedertafel-Signatur B N". ll2. geändert in 47. alte 
Bibliothekssignatur 2" Mus. 317 und Stempel Casselsche Liedertafel. 
Taubert, am 23. März 1811 in Berlin geboren, war Schüler des Pianisten Ludwig Berger und des Kompo- 
nisten Bernhard Klein. 1831 übernahm er die Leitung der Hofkonzerte. 1834 Mitglied der Akademie der 
Künste, 1841 Musikdirektor der Kgl. Oper, 1845 Hofkapellmeister bis zu seiner Entlassung 1870. Er starb 
am 7. Jan. 1891 in Berlin. Taubert komponierte Schauspielmusiken und Opern. Der Biograph beklagt 
seine militant konservative Einstellung, die sich in der Unterdrückung der Moderne in seinen Program- 
men niederschlug. 
WILHELM TAUBERTI Wer hören will, der höre zu! 
Zeitungs-Cantate 
 
40 Ms. Mus. 202 
Nicolaus Baldenecker: Rheinlied 
Zwei Partituren. Stimmen - versch. Formate - Kassel - um 1840 
Je eine Chor- und Orchesterpartitur (letztere ohne Chorpart), handrastriertes Notenpapier. Stimmen gedrucktes 
Notenpapier: 3 Violino I". 3 Violino 2"". 2 Viola. Flauto. Clarinetto I" in C. Clarinetto 2"" in C. Fagotto I". Fagolto 
2"". Corno l o in Es. Corno 2"" in Es. 2 Trompetti in Es. Timpani in Es u. B. 3 Basso - Partituren möglicherweise 
autograph ' Stimmen in Partituren eingelegt. 
Signatur der Liedertafel N0. I I5, alte Bibliothekssignatur 20 Mus. 320, ferner Stempel Casselsche Liedertafel. 
Nicolaus Baldenecker, geboren am 27. März 1782 in Mainz, dirigierte schon mit 19 Jahren das Orchester des 
Mainzer Vaudeville-Theaters. 1803 ging er als Geiger ins Frankfurter Museumsorchester. Danach Chordirektor 
der Frankfurter Oper, wo er mit Johann Nepomuk Schelble zusamnien die Liebhaber-Concerte begründete und 
leitete. Er war 1851 noch am Leben. 
NICOLAUS BALDENECKERI Sie sollen ihn nicht haben, den freien deutschen Rhein 
Rheinlied 

	        

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