Full text: Manuscripta musica

4" Ms. Mus. 59 
l05V-108' Die edle Sommerzeit 
II. Weil den vorhanden ist 
III. Den frölich sein in ehren 
 
40 Ms. Mus. 59 
Christoph Schubhart: Canzonette a tre voci 
3 Stimmbücher - 15.18.18 Bl - 22x17 - Bückeburg - um 1615 
Cantus I 
mit 59,2 signiert; Einzelbl 1 x II. 1 xIl. II - 1. Einzelbl; Paginierung original I -2l, Foliierung modern l - ll. l -5. 7- 
10. 5. 11-13. Bl I. 13 moderner Vorsatz und Nachstoß - eine Hand, möglicherweise autograph - Spätform der 
Mensuralnotation - Anfangsbuchstaben vom Cadellentyp, wenig ausgeziert - Pergamentband; je ein Platten- 
stempel auf jedem Deckel, mit Silber ausgelegt (alt-hessisches Wappen, allegorische Darstellung, ferner Ran- 
kenrahmen und Blüten-Einzelstempel) - zwei rote Seiden-Doppelschließen - Einband und einige Bl restauriert, 
dabei verbunden. 
1' Primo Libro Canzonette a 3 Voci. A! Sere(niss)im0 Prencipe e Sign." Don Ma(uritio) Landtgravio d'Ha.s'.s'ia 
etc. Sig" Prencipe suo clementissimo. Humilment(. . .) S. A" obligatissimo (servi}tore Christophoro Schubharto. 
Cantus II 
mit 59,3 signiert: Einzelbl. 4x11. Einzelbl; Paginierung original l-2l, Foliierung modern l. l -l7, Bl l. 17 moder- 
ner Vorsatz und Nachstoß - Schreiber, Notation, Buchschmuck und Einband wie Cantus l. 
Bassus 
mit 59,1 signiert: Einzelbl 4x11. Einzelbl; Paginierung original l-2l, Foliierung modern l. 1-17 - Schreiber, 
Notation. Buchschmuck und Einband wie Cantus I; auf dem Vorderdeckel Primo libro Canzonette a 3 voci Chri- 
stophoro Shubharro. 
Hauptpapiermarke ist das „Bückeburger Nesselblatt". Zum Typus vgl. TACKE Nr. 20-24, datiert 1614-24. Bl 1 
des Cantus I-Buches besitzt als Papiermarke ein mit gekreuzten Hämmern belegtes Wappen. Keine Nach- 
weise. 
Schubhart ist in der Kasseler Kapelle als Altist seit 1598 nachweisbar. Er verließ aber Kassel schon im September 
1606. Am 22. April 1612 wurde er in die Bückeburger Kapelle aufgenommen. Erstaunlich. daß er Moritz von 
Hessen diese Kompositionen dedizierte. wo dieser ihn doch 1604 hatte ins Gefängnis stecken lassen. weil er ohne 
Wissen des Landgrafen mit dem Dresdener Hof über eine Anstellung verhandelt haben soll. 
ZULAUF. 63-64. 67-68. 89-91. MGG 2. Sp. 425. ISRAEL. 61 
Die Zahlen vor den Incipits geben die orig. Paginierung. bzw. Zählung wider.
	        

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