Full text: Verzeichniß von Doubletten der Fürstl. Waldeck. Hofbibliothek in Arolsen

r.r.r 
3094 Xenophon, Oeuvres. 1 t. en 2 vol. Yverdon, 1619, Fb. 
309d—98 Joungs Klag. u. Nachtgedanken, a. d. Engl. v. I. A. Ebert. 
*1. 2. 3. Bd. Bschwg., 1760—63, Fb. 
3099 Zanthier, F. W. v., Feldzüge d. Vicomte Türenne. 4. Lpz., 1779, Fb. 
3100—11 Zeileri topographia, 31 Thle. in 11 Bden. u. 1 Bd. Register. 
Fol., Fft., Pgb. 
3112 Zeitung, die neue, in 10 Tagereisen. Fol., Strasburg, 1540, Hzb. 
(S. I.— V. fehlt.) an geb. ist: 
Schimpf u. Ernst, mit Kpfrn. Augsb. 1544. (Titel ausgeriff.) 
Von Reineke Fuchs, in 3 Thl. (Cap. 14 des 3. Thls. u. Tit. fehl.) 
3113—15 Zimmermann, I. G., v. d. Einsamkeit. 4 Bde. Lpz., 1784, Fb. 
3117—18 Dessen, Erfahr, in d. Arzneikunst, 2 Bde. Zürich, 1763, Fb. 
3119 Dessen, vom Nationalstolze. 4. A. Ebend. 1768, Pb. 
3120—22 Dessen, Fragm. über Friedr. d. Gr. 3 Bde. Lpz., 1790, Fb. 
I^ 3123 Dessen, üb. Friedrich d. Gr. und meine Unterred. mit ihm. Ebend. 
1780, Postppr., mit breit. Rande, Fb. 
3124 Dessen, Vertheid. Friedr. d. Gr. geg. den Gr. v. Mirabeau. Han- 
nov., 1768, Schrbppr. br. 
3125 Die Weltchronik Rudolsss v. Hohenems. 328 Blätter. Jmp.-Fol. 
Alter Hz.-Pgb. mit Meffingbeschlag. 
Höchst werthvolles Manuscriptin hochdeutschen Reimen, aufPerga- 
ment. Einziges bekanntes Exemplar dieser berühmten Chronik, worin 
sich der Name des Autors vorfindet, und zwar folgendermaßen: 
„Der ditz puch vntz her allda 
Hat im täwtzsch geticht. 
Vnd vntz her pericht 
Wol an allen orten" 
„Er starb an Salomon 
Do er geticht gar dauon 
Als ez hie geschriben stat 
Seinen namen daz puch genennet hat 
Rudolff von Amse was er genant 
Also waz sein nam erchannt" rc. 
Was den Werth des Codex bedeutend erhöht, ist, daß er eine be 
deutende Menge ausgemalter Zeichnungen enthält, welche für die 
Geschichte der Kunst, sowie des Costüms, von größter Wichtigkeit 
find. Der Coderist im Ganzen, mit Ausnahme einiger verwaschener 
Blätter, sehr gut erhalten und kann dreist ersten Ranges genannt 
werden. Die Handschrift stammt aus dem Ende des 14. oder An 
fange des 15. Jahrhunderts. 
3116 Ein lateinisches Manuskript (Horarium.) 146 Blätter. Klein 4. 
Rother Pgb., mit Goldschnitt. 
Dieses prachtvolle Manuskript ist mit der größten Sauberkeit ge 
schrieben, mit in Gold und Farben ausgeführten Initialen und vor 
trefflichen Randzeichnungen geschmückt. Außerdem enthält dasselbe 
27 ausgezeichnet fein und sorgsam gemalte Miniaturen. Es rührt 
wahrscheinlich aus dem Ende des 15. oder Anfange des 16. Jahr 
hunderts her. '
	        

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