Full text: Waldeckisches Intelligenzblatt (1807)

FWHB / DFG / UB Kassel 
Ho M i 
Man hat auch gefunden, daß, 
wenn man diese» Sri» in einem 
Orte also aussetzt, vaß sie Mäu 
se, (welche man zu diesem Ende 
in einen Käsitz einsperrt) nicht 
hinweg welchen können, Ae in 
kurier Zeit davon schwindlicht 
«erden, und unter Lonvulsio- 
nen dahin sterben. Im Dietion- 
euirc d’hist naturelle wird ge« 
meldet, daß die Ratte« »war 
wiederkommen, wenn man das 
Galt hmweggenowmen, daß Ae 
aber auch, sobald man e- wie« 
Her hinsetzt, Ach davon machen ; 
Und die angeführt« Beobachrung 
beweist, dqß ihnen dieses Salt 
vollkommen zuwider sey, und 
daß Ar vielleicht auch, wenn 
man e» länger aussetzt, gar aus« 
senbleidea würden. Uebrigen- 
wär« es leicht, bey idrer Wie. 
Herkunft allezeli eine Portion in 
einem Gefäß« hinzusetzen. Wenn 
man etwa- davon in ibre Löcher 
steckt, so . kann man Ach ihres 
Ausbleibens auf eine sehr lange 
Zeit verficher«. 
8 ) Man koche weiße VietS, 
dodnen in Wasser auf, und jwar 
so lange, biß st« völlig gequollen 
r « 
And, und zu bersten ansangen. 
Alövaon lasse man daS W affer 
ablausen, und die Bohnen, 
nachdem Ae kalt und wieder No 
cken geworden, in Butter bra 
ten, lo, daß Ae davon gani durch 
drungen uvd braun werden. 
Nachdem Ae kalt geworden., 
streue man solche an den Orten 
umher, wo Ach die Ratten aus 
halten, und nach Verlauf emi- 
ger Tage wird man auch nicht 
die geringste Spur von diesem 
Ungeziefer weiter antreffen. Die 
gebratenen Bohnen schaden kei 
nem andern Vieh, sondern sind 
nur den Ratten tödtlich, und 
der Effekt von ihnen stk desto bes 
ser und sicherer, wenn man 
BietSbohnen nimmt, hie nicht 
Dom letzten Jahre, sondern ei 
nige Jahre alt stov. 
Das einzigste Präservativmit 
tet, die Ratten von den Wur 
zeln verOost- und andern Bäu 
me in Gärten abzuhalten, de- 
stcht darin, daß man bey einem 
jeden Baum eine oder zwey Bol 
ten Knoblauch psianzet. Such 
die Mäuse schaden alsdann den 
Baumwurzela nicht. 
Weiber«
	        

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