Full text: Waldeckisches Intelligenzblatt (1800)

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land seine Kartoffeln von 6 gen habe. Es hatte derselbe in 
Morgen Landes bey einem ftren- einem leichten **) Boden Gru 
sen Winter aut viele Art ge» den, die ohngefähr 9 Fuß lang, 
rettet, und, da in feiner Nach, 4 Fuß breit unv s Fuß tief 
barlchafi der Frost viel Gemüse waren machen, und inwendig 
in Kellern verdorben, «inen überall mit Stroh einfassen 
großen Gewinnst daraus grzo» lassen. 
Etwas über ven Hering» 
(Fortsetzung.) 
§)ie Heringe nähren sich von 
Krabben, von Flschroggen und 
einer noch unbestimmten Art 
rorder Würmer, welche in 
Norwegen Koe-aat genannt 
werden. Wenn man diese bei 
ihnen bemerkt, so läßt man die 
Heringe noch so lange im 
Wasser, bis sie solche verdauet 
haben, da sie sonst beim Ein- 
saljea den Fisch in Fäulniß 
dringen würden. 
Zu den vorzüglichste» Fein 
den deS HerrngS gehört der 
CiSwallfilch oder sogenann 
ter N 0 r d k a p e r, welcher durch 
die schnelle Umdrehung im Was 
ser so starke Wirbel erregt, daß 
eine Menge dieser Filche in sei- 
oen aufgesperrten Rachen stür 
zen. — Unter den Vögeln 
gehen ihnen aber besonders die 
Heringsmöven (Larus sus- 
cus) und zwar in großen Men 
gen nach» und schieffen aus der 
Luft auf sie ins Wasser. 
Die Fischer können daher 
auch durch diese Vögel die 
Stellen erkennen, wo sich die 
mehrsten Heringe aufhalten. 
Bei hohem Fluge dieser Möven 
befinden sich die Heringe in der 
Tiefe, sie kommen aber niedri 
ger herab, so wie die Fische 
hoher steigen. 
Der Heringsfang beschäftigt 
gegenwärtig viele Nationen, 
unv scheint nach Madox An 
gabe 
**) Ein steifes Land wo das Wasser den Winter über nicht abzieht, darf 
man freilich hier-u nicht wählen.
	        

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