Full text: Waldeckisches Intelligenzblatt (1799)

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men des Kalks den Ofen kalt seine Höhlung kömmt, empor« 
werden läßt. 4) Den so eben steigt: so ist ver untere Theil des 
ferng qebrannttn noch derßen Otens mit schon gebranntem 
Kalk beim Abkühlen semenWar- Kalk bev-ckt. Wenn nun von 
mrstoff abgeben zu lassen, damit unten eine Kalkschrcht wegge- 
er dietrichen Kalksteine, vievon nommen wird, so senkt sich vee 
neuem in den Oren kommen, darüber liegende schon heiße Kalk 
erhitzen helfe. Zu Diesem Zwecke nieder, und da die L^f» in dem 
wird die Feuerung nicht mit den Ofen aufwärts steigt, und in 
Kalksteinen vermischt, sondern die Sp'tze des Osens emdrmgt, 
in einem verschlossenen Feuerher- so befördert diele untere Kalk- 
de verbrannt. Große Kalköfen schichlwährendchreSAbkühlenS 
dieser Art müssen mehrere Ftuer- die Erhitzung der fi schen Por- 
herde haben. Auf dem Boden tion Kalksteine» di« man aufge- 
deS Kalkofens »st eine Thür an. schütter hat Um dies zu be- 
gebracht, die man zum Heraus- fördern, muß man einen sonf en 
nehmen deS KalkS öfnet, gleich Luftzüge, der aber ja nicht zu 
darauf wieder verschließt, und heftig seyn darf, veNdemBo- 
dte Fugen m-t nassem Lehm ver- den deS Ofens nach der Sp-ße 
streicht. Jedoch moß eine kleine hsn, durch eine Oefuung unten 
Otfnung bietden. w ver Ofenrhüre deivrvern. 
Sobald indeß die untere Kalk- 
Da das Feuer in einiger Ent- schicht im Oft» einen Tverl »h. 
fernung von dem Boden des ne WärmestoffS abgegeben hat, 
Ofens in ihn niederbringt, und so ists an besten, die Thüre ganz 
da die Flamme, sobald sie in zu verschließen. 
Die Kunst, den Planck beim Waschen nicht allein schön 
weiß zu machen, sondern ihm auch seinen üblen 
Geruch zu benehmen. 
88enn man den Flanell inS auch einen unangenehmen Ge- 
Seiienwaffer bringt , »0 pflegt ruch zu bekommen. Wenn man 
derselbe oft gelb zu werden, wie dieses verhüten will, so nehme 
man
	        

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