Full text: Waldeckisches Intelligenzblatt (1797)

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zusehen, daß die starken insbe 
sondere, Die mitteten wieder 
zusammen, die ganz kleinen 
Stämme 4 bis 5 Zoll lief einen 
Finger breit ein Bäumchen von 
dem andern, 2 Fuß davon wieder 
eine dergleichen Hecke bringe, 
bis sie allesamt verpflanzt sind. 
Man laßt sie 2 b»S 3 Jahre 
stehen und theilt sie wieder in 
starke, wittere, und kleine. 
Letztere werden minder Aus 
schuß nach z Jahren. Wer 
nun zugleich alle Herbste mit 
Saung der Kerne fleißig fort 
führt, kann binnen 4 Jahren 
eine erstaunliche Menge der 
schönsten und gesundesten Kern» 
stämme zeugen. 
Einige setzen sie besser 5 bis 6 
Schuh auskinder, und bauen 
indessen dazwischen Kohl, Zwie 
beln. Nur muß man keine 
Wurzelgewächse oder solche, 
du länger als 2 Jahre stehen, 
dazwischen setzen. 
Die auSgehobenen Bäum 
chen müssen sogleich verpflanzt 
werden. 
Die Räuber nimmt man ab, 
und läßt in der ganzen Baum 
schule keine Lücken. 
Ueber den Anbau der Eichen.*) 
^a die Eiche unter allen in sten Mitteln zu deren Fortbrin«. 
gen, hinlänglich bekannt ist, so 
will ich die, aus 17 jähriger Er 
fahrung gemachten Beobach 
tungen kürzlich mittheilen; wo 
bei ich aber Forstmänner, wel 
che mehrere Erfahrung, wie ich, 
habe, und welchen daher der 
Inhalt dieses Aufsatzes nicht 
unbekannt seyn kann, bitte, 
Wenn gleichwohl nicht zu da fern selbige bei «in-oder an- 
läugnen, daß man aller Orten, deren» Satze nicht einerlei Mi 
mik den sichersten und beqüem- nung mit mir seyn sotten, kein 
zu 
*) a d.Hannöv. Magaz. Man versäume ja nicht hiermit die praktische 
Anweisung zu vergleichen welche in dem zr. Stück de-Jahrgangs von 
»7 80 dieser Blätter eingerückt worden. 
Deutschland wildwachsenden 
Bäumen unbezwetfelt den Vor 
zug verdient, so erforvertS die 
Pflicht eines jeden Forstbedien 
ten auf den Anbau dieses, in 
allem Betracht fo nutzbaren 
Baumes die größte Sorgfalt 
zu verwenden.
	        

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