Full text: Waldeckisches Intelligenzblatt (1796)

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seinen Kentnissen und Pflichten werde, haben die Magistrate 
sein Urtheil darüber zu fällen, solche auf dem Rakhhause, vis 
und solches der Obrigkeit ohn» Amts- und Gerichts - Odrig« 
gesäumt dahin mitzutheilen hat: keilen aber in jeder Gemeinde 
ob die Krankheit der Ansang unter verLinde imGlockenschlaz 
der Seuche sey oder nicht. Im allgemein kund machen zu lasten, 
ersteren Falle hat sodann vre ihre Untergebene von der Notd- 
nicht zu verschiebende Tödtung wendigkrit der bestimten Maaß 
statt, im andern aber mag der regeln zu ihrem eigenen Vor- 
Cigenthümer sich einer belieb!- theil bestens zu überzeugen, 
Hat sich in einer Stadt oder druck zu befördern, unv dar- 
Gemeinde die Seuche einmahl über: 
geäußert; so hat jede Obrigkeit 
alle Vtchställe des Bezirks a ) was es für einen Fortgang 
wöchentlich dreymahl durch die mit dieser Viehseuche in den 
OrtS Vorsteher visitiren, und benachbarten Landen habe? 
sich hierüber genau referiren zu auch 
lassen, und gegen die vnverhof- 
ten Verheimiichek des kranken h) ob und wo sich in hiesigem 
und gar mit der Seuche befal- Lande Spuren dieser Seuche 
lenen VieheS mit obig bemerkter zeigen? 
Strafe, und mit einer dem 
vifikirenden Vorsteher zu bezah- von 14 zu »4 Tagen, bey An 
lenden Belohnung von Zehn fang und Ende eines jeden Mo- 
Rth r. (die zugleich jedem An- natS, unfehlbar an Unsere Re 
geber solcher Verheimlichung gierung zu berichten. Gegeben 
zu Theil wird) unabläßig zu Arolsen den 20. Octobr. 1796. 
drlegen. 
gen Curart bedienen. 
deren Befolgung auf Pflicht 
unv Gewrffm mit allem Nach- 
sj Friedrich 
\Lj* zu Waldeck
	        

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