Full text: Waldeckisches Intelligenzblatt (1796)

m e Ni m 
Zuschlags gewärtigen. Men« Commissartus, BmUemeisteK 
Seringhausen den »6. August und Rach daselbst. 
»796. J.F.Mipis. E. P.Esau. 
Wle gutes Trinkwasser zu erlangen. 
(Beschluß.) 
Vtm kn einem Brunne« das 
Wasser, welches gel-b ist, klar 
zu machen, wenn die Erdlagen 
Mm und Sand sind, und wie 
es vornämlich anzufangen wenn 
die unterste Sandlage reines 
Wasser giebt, und die unreine 
Quelle aus der obern Leimlage 
stießet, dienet folgende Anwei 
sung. 
„Wofern ein ächter Sand- 
oder Grandgrund unten am 
Boden eines Brunnens vor 
handen ist und mllhin eine 
gute Quelle daselbst gewiß ver 
spüret wird, alSveno mögen 
noch so viel andere Lagen oder 
Schichten von schlechter Erde, 
Leim oder Thon, oberhalb da 
seyn, und wilves Wasser herzu 
bringen : so muß man dennoch 
das reinste, klarest«, und von 
allem Nrbenzufluß befreyte 
Wasser in einem Brunnen 
erhalten. Gewöhnlicherivkife 
wird rin Brunne« mit fftimt 
nen Ringen aufgeführet, vom' 
Schlamm und Uarach gereinj« 
get, und sauber ausgebracht. 
Zeiger sich nun sbgevachre üble 
Beschaffenheit, so laßt man 
von einem Böttcher mit größtes 
Genauigkeit, aus dreyzolllgen, 
in - und auswendig abgehobel 
ten, eichenen Bohlen ein Faß 
verfertigen, und mit 4 eiserne« 
Ringen bestens binden, wel 
ches in die Oeffaung des steiner 
nen BrunnengehäuleS derge 
staltpaßt, daß ohngefähr zwi 
schen dem äuffern Bezirck deS 
Fasses, und dem innern Um 
fang des steinernen Zirkels drey 
Zoll freyer Spielraum bleibt. 
Ferner erhält dieses Faß eine 
solche Höhe , daß, wenn das 
am stärksten gestiegene Wasser 
tm Brunnen, z E. 8 Fuß be 
trägt, noch 4 oder 4z Fuß un 
terhalb in die Erde, und vrey 
Fuß über demWasset mit zuge 
rechnet
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.