Full text: Waldeckisches Intelligenzblatt (1796)

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egge ukd walze darauf das Land zwar Änfan-s vorcheilhaft- 
zu; lo werdtn die Fkochligkei- nachmals aber bey der Erndte 
ten im L«nde erhalten, und der desto schädlicher, als sich die 
Saamen wächst geschwinde Vögel darauf aufhalten und 
fort. Trift sichs, daß zu bey- an dem Saamen des Rabsaat, 
Len Seilen eines solchen Landes (Reps, RübesiramtN) VMM 
Baume sichen, so sind solche Schaden thun. 
Ueber das dicht oder dünne Säen. 
(d. R-g.) ?*M£t 
Es ist ein Streit unter den mie wie in den übrigen practi» 
Oekonomen. ob es besser sey schcn Wissenschaften- die allgss 
dicht oder dünne zu säen. Die meinen Satze immer durch die 
vorigen Zeiten waren mehr für untergeordneten und auf einzel« 
dre dichte . Saat, und viele ne Arten von Fällen gehenden 
kandwirthe halten es noch da- Regeln mehr Sicherheit und 
mit. Im ganzen aber haben, Heßimmheit erlangen, 
viel in den neuern Zeiten' das' Bey der Entscheidung der 
zu hechle Säen etwas verlassen Frage sind sonderlich 4 Punkte 
und sich mehr auf die andere zu erwägen: 1) der Boden, 
Seite geneigt; jedoch immer worein ich säe , 2) die Saatzeit,, 
mit großem Wlder'pruch vieler 3) die Witterung, 4) die Be» 
gemeinen Landwirthe. Der lchoffenheit des Saamens. 
Streit w/ro nie entschieden - Was r) den Boden betrifft, 
werben, sebalh man blos bey in welchen ich säe, so muss man 
der allgemeinen Bejahung oder unterscheiden, pH er schwer oder 
Verneinung stehen bleibt, so leicht, warm oder kalt '*) ist. 
wie überhaupt in der Oekono- In starkem fruchtbaren Boden 
ist 
*5 Obschon die Ausdrücke leichter, mittler und starker oder schwerer Boden, 
so wie an» kairer und warmer blos Benennungen sind, die nur die ver 
schiedene Mischung der Erdarteu unter einander in manchen Gegenden 
js anzeigen, so verfielen sie doch die kandwinhe fast überall, zu schweren 
Boden zählen sie Tdon, zu mittlern die gute schwarze Erde nnd die an- 
mehr Thon als Sand gemischte; leichter ist Sand.
	        

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