Full text: Waldeckisches Intelligenzblatt (1795)

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und Auslaugen der saspeterhal- gen zu verdienen. Räthlich ist 
tigen Erde. Wenigstens alle es daher, die Plantage in fünf 
Jahre zweimal muß man die Theile abzutheilen, damit mau 
Erdwände umschlagen und frisch alle Jahre einen Theil auSlau- 
aufsctzen, und sie brauchen den- gen, und bey dem ersten wieder- 
noch 4 bis 5 Jahre, bis sie mit um anfangen kann, wenn man 
Salpeter hu länglich gcfchwän« mit dem fünften fertig ist. 
gm werden, um das Aus.au- 
Verfahren *) wie man dem gemeinen Honig den mtsltt» 
genehmen Geschmack bcnehmen, und ihn zur Bereitung 
der Syrnpe und Konfitüren anwenden kann. 
^ie Baumfrüchte sind in dem 
Jahre, das wir eben zurückge 
legt haben, nichts weniger als 
in Ueberfluß eingesammelt wor 
den; auch der Zucker stehet im 
hohen Preist; und doch sind 
Konfitüren in der Wirthschaft 
gar oft ein nothwendiger Artikel. 
Die sind ein wahres Bedürfniß 
für Personen die krank gewor 
den sind, und wieder zu genesen 
anfangen , urd fürnemlich für 
Kmder und alte Leute. 
Gute Wirthe auf dem Lande, 
die diesen Artikel ökonomisch 
verfertigen wollen, werden da 
freylich gleich auf den Honig 
verfallen, und ihn in jener Ab 
sicht anwenden wollen; allein 
sie erreichen damit noch nicht 
den Zweck , denn der Honig, 
und vornemlrch die gemeine 
Sorte, giebt keine gute Kon 
fitüren. 
Herr Cadel de Vaux hat 
kürzlich erst der königlichen Agri- 
kulturgestllschaft in Frankreich 
ein Mittel eröfnet, durch wel 
ches dem gemeinen Honig Lein 
natürlicher unangenehmer Ge 
schmack benommen und die 
Waare ungemein verbessert wer 
den kann. 
Die Procedur bestehet dariu- 
ne, 
*) a. d. Leipziger Ockonom. Heften« In dem testen Jahrgang d. I. B. 
findet man ei.re minder künstliche Anweisung den Honig zu läutern. 
Welche von Heyden Methoden den Vorzug verdiene wird die Erfahrung 
lehren. Die Sache selbst bedarf wohl keiner weitern Empfehlung.
	        

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