Full text: Waldeckisches Intelligenzblatt (1795)

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Vormittags gegen 9 Uhre alhier 
auf Fürst!. Cammer erscheinen, 
ihre Geboth thun und sich nach 
Befinden des Zuschlags gewär 
tigen können. Arolsen den 3. 
3 ul. 1795» 
Fürst!. Waldeck. zur Cammer 
verordnete strsesillent: und 
Räthe daselbsten. 
Klein sch mit« 
Noch etwas vom Galpetersieden. 
(Beschluß.) 
kehrt Escherich, 
Mit der langen Seite kehrt Escherich, durcheinander ge- 
man das Gebäude gegen Nor« mengt bestehen. Je mehr man 
den, und atebt rhm auf allen 4 von beyden ieztern dazu haben 
Seiten viele und große Fenster- kan, um so b. sser ist es. Unter 
öfnungen, welche mit Fallläsen: Salprtererde verstehet man die- 
also versichert werden, daß man 
diese bey Regenwetter ganz ver 
schließen, bey trockener Witte 
rung aber so weit öfnen kann, 
daß den Sonnenstrahlen der 
Zugang benommen , und hinge 
gen der Luit gestattet werden 
kann. Diese Hüne füllet man 
mit Ecvwänven bis unter das 
Dach DufeErdwände müssn 
viele Oefnungen haben, damit 
die Luft ganz durchstreichen kan. 
Zu dem Ende legt man Hö'zer 
zwilchen die Erde und ziehet sie 
wiederum heraus wenn sich 
diese gesetzt har. Die Erde n-ußr 
aus guter Dammerve, Mauern 
schürt, Sch afvüng, Salbei er 
erbe und Seifensieserasche oder 
jrnige Erde aus welcher der 
Salpetersieder den Salpeter 
schon ausgelaugt hat. Diese 
E- dwänve werden mit Mutter- 
lauge und Urin vom Menschen 
und Thieren, so oft man damit 
versehen,st» begossen. Mutter 
lauge heiss diejenige Feuchtigkeit, 
welche m den Gefasten, worin 
nen der Salpeter in Krystallen 
anschi ßt, zwischen den Salpe 
ter kristallen stehen bleibt. Da 
diese Mutter auae ein wefent j- 
ch°s Erfordern ß der Salpeter« 
l l ntagen -st: lvistes sehr nüz- 
i'.ch, die Plantage mit der 
Eäuarbeit zu verbinden. Unter 
derGauarbuk mrst-het man das 
vorhin beichrtebene Auegraben 
und
	        

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