Full text: Waldeckisches Intelligenzblatt (1795)

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man Wasser gießt; oder, man vortreflichem Nutzen gebrauchet 
nimmt das auf einem eichenen werden kann. Allein, wenn 
Stocke sich gefammlete und ge- Geschwüre und Entzündung der 
färbte Wasser, und giebt dem .Urinwege zu befürchten sind, so 
erkrankten Wiehe davon zu ist deren Gebrauch mehr schäd- 
Faufen. Es ist bekannt, daß lich. Ist nun dreser Gebrauch 
die Eichenrinde eine stärkende, .erforderlich, so nimmt man 
anhaltende und zufaMmenzie- Eichenrinde oder Gerberlohe, 
henve Kraft besitzt; daher sie gießt darauf frisches Wasser, 
.allerdings bey der Schwäche, läßt daffelde einige Zeit stehen, 
nach dem lange angehaltenen unv giebt davon dem Thiere 
Biutdarnen, so fern es von der Bach und.nach zu saufen. 
Woüdlütlgkeie entstanden, mit 
(Der Beschluß künftig.) 
Macht x a g. 
Ein schwarzes Fohlen von 2 bey hiesigem Amt« gehörig legi« 
bis 2z Jahr alt, so ein nmßeö ttmiren r> rd, solch Fohlen gegen 
Blümchen vor dem Kopfe hat, Erstarrung des FuttergeldeS 
ist in der Sachsenhäuser Feld- ausgefolgt werden soll. Soüre 
marck aufgefangen und auf die sich aber binnen 14 Tagen 
Meyerey O. Werbe getrieben Niemand dazu melden» so siehet 
worden. man sich genöthigt solches, um 
Ob dieses nun gleich in hie- die Kosten nicht aufwachsen zu 
figer Gegend bekannt gemacht lassen, durchs Meiste Gebott 
worden, so hat sich doch der zu verkaufen und das Ge-d bis 
Eigenthümer noch nicht einge- zur Anmeldung des Eigenthü- 
funden. merS liegen zu lassen. Schloß 
ES wird solches dahrro hier- Waldeck den 28. Mai 1795. 
durch öffentlich mit dem Bedeu 
ten bekannt gemacht, daß dem- Furstl. Waldeck. Amt 
ienigen so sich «ls Eigenthümer daselbst.
	        

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