Full text: Waldeckisches Intelligenzblatt (1791)

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Jemand ein.gefünven, dahero finden, Md auf annehmliches 
diesfalls n schmälsten zu Wnt- Gebot, vorbchaltiich höherer 
lichcm Z^ufgedoth aufMifkwoch Genehmung> des Zuschlags ge- 
den Oktober terminuS wattig seyn. 
Csrbach, den -ysten Sept. 
'Ql- 
«i!! i9ten unuvm 
j?° .gefegt ist, und können sich 
,ovann Pachtlustige vormit 
tags um 9 Uhr auf dem hiesi 
gem Herren - Hof vor mir ein« 
»791 
W'.egand. 
Steckbrief. 
Cs ist die aklhier wegen Kinder- 
mocvS sehr gravirke udv inhaf- 
tirte Jüdin I ü d ch e n K a tz 
aus dem Gefängnisse entkom 
men, und har sich auf flüchti 
gen Fuß gemacht. Da nun 
der Justiz daran gelegen, daß 
diese Person, welche zr Jahr 
alt, mittelmäßiger Statur, ei 
nes blaffen Angesichts mit un 
termengten Sömmerflecken ist, 
steine blaue Augen, schwarze 
Haare hat, und bey ihrer 
Flucht mit einem alten gestikten 
Rocke von rothen Boyen, einem 
abgetragenen baumwollnen Ca- 
misohl, mit kleinen rothen Stip- 
perchen, einer katunenen Mü 
tze mit gleichem Stirnband und 
blauen Strümpfen gekleidet ge 
wesen, wieder zur Verhaft ge 
bracht werde. 
So werden jeden Orts Obrig 
keiten , zur Hülfe Rechtens et 
lüb oblaticme red pro ci gezie 
mend gebeten, dieselbe in Be« 
tretungsfall zu arretiren und 
hiesigen Gericht davon Nach» 
richt zu geben. 
Züschen, den 8ten Septbr. 
179 r.. 
Avelich von Meysenbugischen 
Gericht daselbst. 
I. D. Schenckel. 
Avectisse-
	        

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