Full text: Waldeckisches Intelligenzblatt (1788)

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Nur kotnmt eS darauf an, sich bei dem Oberamtmann von 
daß ein Colönist vermögend Voigt zu gedachten Laar mel- 
sey, auf sein« Kosten ein verhält- den, und vom Selbigem die 
mSmäßigeS Gebäude, zur Woh- Erbzins Bedingungen verneh- 
nung, Stallung und Einscheu- men, auch, bei etwaiger Ueber« - 
rung derer Erndten, auf einen einkunft, ermeldete Gütchen so 
von Ihm seibst zu wählenden fort, oder auf Michaelis an« 
Plaz — zu errichten, wozu Ihm treten, 
jedoch das Holz in der Nähe Er mußSich aber ohnbezwei- 
aus denen Waldungen des felt legitimiren, daß Er für die 
GuthS, gegen Forstzins, nicht richtige Erfüllung des Erbzins 
nur angewiesen werden soll, Betrages, der, nach Gefal« 
sondern auch alle übrige Bau- len, in baarem @elDe^ oder 
Materialien gleich bei der Hand in Früchten stipuliret werden 
anzutreffen sind. kann, jeder Zeit Cautionsfa« 
Sollte sich nun ein solcher hig sey. 
Liebhaber hiezu finden, der kann 
Hausmittel bey den Küiderblattern m j 
Obngeachtet die Wuth der noch mit uns den Geber aller 
natürlichen Blattern am Ende guten und vollkommenen Gaben 
des verwichenen und im Anfang preisen: — so hat doch selbst 
dieses Jahres, m unfern Gegen- diese entscheidende Probe — fast 
den Vielleicht verderbender war, mögt' ich sagen, dieser Wink 
. als je, und man sich der Zahl Gottes — die in vielen Fami- 
der an Dtcfer giftigen Krankheit lien nochherschendenVorurthei- 
iN einer Zeit von 4 Monaten le wider die Einimpfung weder 
verstorbenen Kinder nicht ohne während der Epidemie, noch 
Entsetzenerinnert;-^-ohngeach- nachher gänzlich vertilgen kör 
tet auf der andern Seite die nev. Das Einzige, was man 
Vorzüge der eingeimpften Blat- noch that, war, daß man auf 
tern um desto mehr in die Au« VorbereitungSmittel sann, die 
gen fielen, je mehrere durch die- Gewalt der tödtenden Seuche 
ft göttliche Wohlthat erhalten, zu schwächen. Unter diesen 
Mst- 
*) Aus dem Braunschweigischen Unterhaltungen für die Jugend.
	        

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