Full text: Waldeckisches Intelligenzblatt (1788)

«SO«» 
sen fallen, sein Schwager Na 
mens seiner verstorbenen Schwe 
ster Kmver um Verabfolgung 
und Extradition dieser niederge 
legten Gelder so wohl, als auch 
der ihm zum Erb - Antheil zu 
gefallenen Ländereyen fo feine 
Stiefmutter anjezo noch in Be- 
stz hat, gebeten, und dieserhalb 
um gegenwärtigeEdictaleS nach 
gesucht hat, solche auch erkannt 
worden: Als heischen und laden 
wir vorbemelveten Henrich Jun 
ckermann hiermit dergestalt, daß 
derselbe oder seine etwaigen Lei- 
beSerben ä dato binnen ia Wo 
chen, deren wir vier zum ersten, 
vier zum andern, und vier zum 
dritten und lezten Termin fez- 
zen, vor hießlgen Stadtgerich- 
Nachdem der gewesene Fürstl. 
Waldeckl. Brunnenkommifla- 
rius Conrad Friedrich Diede- 
richs Hieselbst vieler Schu den 
halber seine Bedienung aufge- 
dancket, und sich von hier ent 
fernet hat: fo wird zum öffent 
lichen Verkauf seiner nachgelas 
senen Mobilien, welche in aller 
hand Kieldungsstücken, Leinen, 
Bettwerck, Stühlen Tischen, 
Comoden, Schränken, Spie 
geln, Poreelain, einer Stuben- 
Pendule, Wein, Hafer, auch 
einigen Büchern und andern 
Sachen bestehen, Tagefahrt 
te entweder in Persohn, oder 
durch genugsam Bevollmächtig 
te sich um so gewisser einsinde, 
und auf seines Schwagers Na 
mens seiner verstorbenen Schwe 
ster Kinder Antrag sich erkläre, 
als in dessen Entstehung er sich zu 
gewärtigen, daß nach fruchtlo 
ser verflossener Frist die von ihm 
niedergelegte Gelder nicht nur 
sondern auch sein Erbantheil 
Länderey an seinen Schwager 
gegen hinlängliche Sicherheit 
ausgeantwortet werde. Nie 
der- Wüdungen den 9ten April 
>788. 
Schultheis, Bürgermeister 
und Rath daselbst. 
I. H. Mogk. J.C.Fuldner. 
auf Dienstag und Mittwochen 
den LLten und rzten dieses an 
beraumt, fort jedermann, wer 
zum Ankauf dieser Sachen Be 
lieben traget, hierdurch eingela 
den; an besagten Tagen früh 
Morgens um y Uhr in der vor- 
hinmgen Wohnung des gewese 
nen BrunneneommiffariuS auf 
hiesiger Neustadt zu erscheinen, 
und sein Gebot zu thun, auch 
nach Befund deS Zuschlags sich 
zugewärtigen. 
UebrigenS wird als eine Be 
dingung fest gefetzt, daß die 
Wer-
	        

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