Full text: Hessenland (29.1915)

r i cs) W i l h. F ö r st e r in drei, unter dem Titel 
„Deutschlands Jugend und der Welt 
krieg" (51 Seiten, Preis 75 Pf.) vereinigten Aufsätzen, 
die die deutsche Jugend und den Weltkrieg, Christus 
und den Krieg sowie den Krieg und die sexuelle Frage 
behandeln. — Aus dem Verlangen heraus, unsern 
Brüdern im Felde das Schönste und Beste aus der 
Fülle von Kriegs- und Vaterlandsliedern zu bieten, 
entstand das Liederheft „Deutsches Herz, ver 
zage nicht!" ((>4 Seiten, Preis 60 Pf.). Es bringt 
nicht nur die besten Lieder der Vergangenheit, sondern 
auch eine große Zahl neuer Lieder, die das gewaltige 
Erlebnis dieses Krieges »nach rief. Einige davon wurden 
ohne Melodie aufgenommen und werden ziveifellos bald 
zur Vertonung anregen. 
Im gleichen Verlag erschienen zwei Reden des 
Professors am Kasseler Friedrichsgymnasium Adolf 
S t o l l „Bismarck und der K r i e g". — „Wir 
England Dank schuldig?" (47 Seiten, Preis 
25 Pf.) Die erste der Reden, zu Bismarcks hundert 
jährigem Geburtstag gehalten, gibt ein scharfumrissenes 
lebensvolles Bild vom Schaffen des Altreichskanzlers, 
während die 1902 aus Anlaß des Burenkrieges gehaltene 
Englandrede gerade jetzt wieder eine zeitgemäße Be 
deutung erhielt. Während sich seinerzeit das preußische 
Kultusministerium veranlaßt sah, gegen diese Rede als 
„aufreizend" einzuschreiten, dürfte der kenntnisreiche Ver 
fasser, der hier aus geschichtlicher Grundlage einen tem 
peramentvollen und eindrucksvollen Feldzug gegen die 
widerwärtige „Engländerei" in Deutschland eröffnet, jetzt 
ein derartiges Vorgehen kaum zu erwarten haben. 
Im Vertag der N. G. Elwertschen Verlagsbuchhand 
lung (G. Braun, Marburg) erschienen ztoei zeitgemäße 
Reden des Marburger Geschichtsprofessors Dr. Wil 
helm B u s ch. „Deutschlands Daseins 
kampf von Friedrich dem Großen bis 
heute" (31 Seiten, Preis 50 Pf.) ist der Inhalt 
<«-- 
Personalien. 
Verliehen r Das Eiserne Kreuz: 
1. Klaffe : Leutnant d. Res. Lehrer L. S ch u ch a r d t 
aus Bebra; Oberjäger C. Dönebein aus Jesberg: 
Vizewachtmeister Jakob W e i n r e i ch aus Wehren; 
Leutnant d. Res. Ingenieur Hans Walls aus Kassel; 
Major Max a u s'm W e e r t h aus Bronnzell; Haupt 
mann d. Res. Bergrat Otto Schulz aus Friedberg, 
Sohn des Markscheiders Schulz zu Kassel; Reg.-Adjut. 
Fritz H e r r l e i n von Margretenhaun bei Fulda (3. 
Gardergt.); Oberstleutnant Eduard H u p f e l d , Kom 
mandeur des Jnf.-Rgts. 151, Sohn des in Kassel verst. 
Geh. Justizrats Hupfeld; Major Kuchenbecker (Feld- 
Art.-Rgt. 11); Major von Bloedau und Haupt 
mann Meyer b. Gen.-Komm. XI. A.-K.; Oberst 
leutnant Gustav Weber aus Fulda; Hauptmann Ernst 
v. Pentz aus Fulda (Jnf.-Rgt. 116); Leutnant Hein 
rich K n i e l i n g , Sohn des Obersekretärs Knieling zu 
Kassel (Jnf.-Rgt. 141). 
2. Klaffe: Philipp Jakob aus Datterode; Kriegs 
freiwilliger Unteroffizier Bergreferendar Fritz S i e b e r t 
aus Witzenhausen; Feldwebelleutnant Konrad Blum 
aus Borken; Sergeant Georg Hansmann (Feldart.- 
Rgt. 11); Fahnenjunker Unteroffizier Johs. Schmu hl, 
Kriegsfreiw. Gefreiter Gustav Mehner, Willi von 
E l st e r m a n n aus Kassel; Kriegsfreiw. Unteroffizier 
Bankbeamter Karl Brook, Heinrich Haberland 
aus Kassel; Kriegsfreiw. Unteroffizier Karl Schäfer 
aus Wolfhagen; Ludwig Zindel aus Germerode; 
eines Kriegsvortrags, der an der Hand der Geschichte 
zeigt, daß es immer ivieder die gleichen Gründe der 
Feindschaft waren, die uns 1756, 1870 und 1914 zu 
umstellen suchten. Das Recht, groß zu werden und 
groß zu sein unter den Völkern, haben uns durch die 
anderthalb Jahrhunderte hindurch immer die- bestritten, 
die von unserer Schwäche gelebt haben; 1756 stand 
Europa gegen den jungen preußischen Großstaat, 1870 
Frankreich gegen den ihm unerträglichen deutschen 
Nationalstaat, heute die Welt gegen die junge deutsche 
Weltmacht. Wie diese Rede, so gibt auch die zweite 
„Bismarck und sein Vermächtnis" (29 
Seiten, Preis 50 Pf.) den Empfindungen der Gegen 
wart beredten Ausdruck. Sie ivurde gehalten an dem 
vom Niesenkampf um des Reiches Dasein umtobten 
hundertjährigen Gedenktag der Geburt des Reichsschöpfeics 
und zeigt, >vie aus der ganzen persönlichen Entwicklung 
Bismarcks das staatsmännische Werk entstand, das die 
Entwicklung seines Staates krönen sollte. 8b. 
Eingegangen: 
Dr. Karl Knet s ch, Des Hauses Hessen Ansprüche 
auf Brabant. Marburg (N. G. Elwert) 1915. 29 
Seiten. Preis 50 Pf. 
I)r. D. Bovensiepen. Die kurhessische Zivilprozeß 
ordnung vom 28. Oktober 1863. Sonderabdruck der 
Rhein. Zeitschrift f. Zivil- und Prozeßrecht. Mann 
heim (Bensheimer) 1915. 32 Seiten. 
Adolf R ö m h e l d. Die Varusschlacht. Ein 
Schauspiel in fünf Akten. Leipzig (W. Härtel & Co. 
Nachf.) 1915. 111 Seiten. 
Preis brosch. 3 M., geb. 4 M. 
Dr. HansNeube r. LudwigJuPPevonMa r- 
b u r g. Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen 
Plastik am Ausgang des Mittelalters. Mit 20 
Tafeln. Marburg (N. G. Elwert) 1915. 204 Seiten. 
Preis 12 M., geb. 13,50 M. 
Unteroffizier Heinrich Jäger aus Allendorf; Unter 
offizier d. Res. Erich Blöcher aus Haina; Heinrich 
B i ck h a r d t aus Niederaula; Oberapotheker Wilh. 
Noack, Sohn des Obermusikmeisters Noack, aus Mar 
burg ; Franz T r u b e aus Eschwege; Feldzahlmeister 
H e l b i n g (Pferdedepot 1 XI. A.-K.); Unteroffizier 
Heinrich Z ü l ch aus Homberg; Offizierstellvertr. Fried 
rich Roß aus Neukirchen; Ösfizierstellvertr. Tomänen- 
pächter D a n n h e i m aus Niederhone: Feldwebel und 
Waffenmeister Friedrich Schnorr aus Oberkleen; den 
Unteroffizieren Schäfer und Schnabel aus Damm; 
Unteroffizier Heinrich Ries aus Hersfeld; Sergeant 
Christoph Martin aus Ruhlkirchen; Unteroffizier d. 
Res. Erich F e n n e l, Sohn des Fabrikanten Adolf 
Fennel zu Kassel; Tambour Pfeiffer aus Greben 
hagen ; Kriegsfreiw. Unteroffizier Fritz Sauer aus 
Singlis; Rittmeister Fabrikbesitzer Karl O st h e i m aus 
Marburg; Otto Prediger aus Hersfeld; Heinrich 
S i e b e r t aus Sieglos; Feldkriegsgerichtsrat Rechts 
anwalt Dr. Bruno Müller aus Kassel; Kriegsfreiw. 
Hermann Dietrich aus Homberg; Karl N a h r - 
gang aus Schröck; San.-Vizefeldwebel Häring aus 
Kassel; Oberleutnant d. Res. Alfred Fischer aus 
Kassel (30. Nes.-Div.); Landbrieftr. Leopold Müller 
aus Marbach; Johannes Stöhr aus Spangenberg: 
Feldwebellentnant Sekretär bei der Landesverwaltung 
R a t h k e, Vizeseldwebel Landessupernumerar Becker 
aus Kassel; Hauptmann Hans H a r t d e g e n , Kriegs 
freiw. Ludwig B i l g e r aus Fulda; Leutnant d. Res. 
Wilhelm Römer aus Kirchhain (Jnf.-Rgt. 67); Unter
	        

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