Full text: Hessenland (9.1895)

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„Bann Dü mich wett, dann blieb ich 
Nü gängz bis Milledär. 27 ) 
Dann frein me, de Mannte, 23 ) 
Sobahl 23 ) Scherschant ich wär!" 
Krida Klorck. 
') Geigcn kreischen. 2 ) Schreiner's. 3 ) sind parat, 
4 ) zwei Hände breit. 5 ) grasgrüne Schürze. 6 ) veilchen 
blaues. 6 ) paßt für. 8 ) nur 'ne Magd. 9 ) thut's um 
den Husar. 10 ) Ans der Verwandtschaft des alten Grebe. 
") Neulich. 12 ) höher hinaus. 1S ) tuschelen. flüstern, 
'fl glauben Alle miteinander. ' 5 ) meisten. 'fl Schnaps 
flaschen wandern. 17 ) giebt das Zeichen. ") ruft Einer. 
19 ) wenn's gleich. 20 ) tanzt. 21 ) Feder. 2a ) bis zuletzt. 
2 fl sind vor Bosheit. 2 fl sein. 2 fl wieder. 2 fl ganz 
vorbei. 2 fl ganz beim Militär. 38 ) in der Minute. 
2 fl Sobald. 
Ee schie |loar. 1 ) 
Schwälmer Mundart. 
Die Bäfebengerfch Annmergret 
Ö Gänfehette Hans, 
Die lüsfe vo eenahner net, 
Ö Hütte 2 ) fee die Gans, 
Da fange 3 ) fee dos schiene Z Lied: 
Meng Häz, 
Deng Häz 
In Klompe. 
Meng Hem, 
Deng Hem 
In Lompe.^) 
Im Sommer worsch 6 ) die reene Lost. 
Bos wonn 7 ) die Zwee so froh! 
Eens drocht 3 ) dos Ahnre o die Brost 
I ehrer Hett 3 ) vo, Stroh. 
Ö Heerelbeern ö Ärbeln gows, 
Schwaz, rot 
Offs Brot 
Bie Zocker 
Ö Hünk 
Genünk. w) 
Bie locker! 
Ö Ärwesschörre, siß ö grie, 
Ö Bonn gows n ) i demm Fäld. 
Die stoppelte 72 ) fee spät ö frieh. 73 ) 
So brächte") fee kee Gäld 
Ö wonn i ehrer Liewe rich. 
Schie Deng, 
Ze seng 
Im ©ricne! 15 ) 
Häns, Gret 
Bruch net 
Ze diene. 
Im Wenter 16 ) äwer storwe 17 ) fee 
Off inem Hövfe 73 ) Stroh. 
Do wonn die Bürn all merrenee 7 ^) 
Vo Häze feelefroh 
Ö fonge o demm Gröw dos Lied: 
Seng Häz, 
Ehr Häz 
In Klompe. 
Seng Hem, 
Ehr Hem 
In Lolnpe. 
Kurt Kuhn. 
fl Ein schönes Paar, fl Besen'binder's Anna Mar 
garethe und Gänsehirten Johannes, die ließen von 
einander nicht, und hüteten, fl dann sangen, fl schöne, 
fl Mein Herz, dein Herz ein Klumpen. Mein Hemd, 
dein Hemd ein Lumpen, fl war es. fl was waren, 
fl drückte, fl in ihrer Hütte. 10 ) Heidelbeeren und Erd 
beeren gab es schwarz, roth auf's Brot wie Zucker und 
Honig genug. 7 fl Erbsenschoten, süß und grün und 
Bohnen gab es. 'fl stahlen, 'fl früh, 'fl brauchten, 
'fl Schön Ding, zu sein im Grünen! 'fl Winter, 
'fl starben, 'fl auf einem Haufen, 'fl Da waren die 
Bauern alle miteinander. 
Die Uhmer') ohm Wingertsbiirgk. 2 ) 
Wetterauer Mundart. 
i .. 
„Woas suche dann däi Herrn eamm 3 ) Feald 
Ohm PohlgroaweZ met Spoare?^) — 
Novch Koßberrkaare 3 ), rihmifch Geald 
Eann allem Ahle eann Roare." 
Do steckt dann doach kahn Wärdemm 7 ) eann, 
's eaß nani wäi ahle Döppe 3 ). 
So Zomperei, imm däi se feann ") 
Verrbreeg 10 ) aich merr kahn Scheppe. 
's fein Ohnsichte! Merr waaß 77 ) vo Rom 
Eaß näit väil Gouts gekomme, 
Die Berrfoahrn hun de Lompekrohm 
Enn 12 ) goar näit oabgenomnle. 
Däi fahrte naut wäi Koppergeald, 
Wingk Weißgeald 13 ), Krigk eann Schale 
Däi leihe u ) noach eamm Mauernfeald 
Als Jrbfchaft vo de Ahle. 
Woar doas noach e gemiethlich Zeit! 
Tr Sawil ^ö) woar geschleaffe. 
Kahn Foawwerik off weit eann breit, 
Kahn Eisebohn hott gepeaffe. 
Ohm Wingertsbürgk bei Stahnem 77 ) staun 
E Villa vo emm Rihmer. 
Herr Lennelus, e reicher Mann, 
Jhmols 73 ) ze Rom e Krihmer, 7 ^)
	        

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