Full text: Hessenland (9.1895)

M 15. 
ix. Jahrgang. Kassel, 1. Anglist 1895. 
Das „$)£j]s£ltlstUb“ erscheint am 1. und 16. jedes Monats 1 */a bis 2 Bogen stark und kostet vierteljährlich 
1 Mark 56 Pf., die einzelne Nummer 30 Pf. Auswärts kann'das „Hessenland" dlirch die Post (Postzeitungsliste 1895 
Nr. 3148) oder durch den Buchhandel oder auch direkt von der Expedition unter Streifband bezogen 
werden; in Kassel nimmt die Expedition (Buchdruckern von Friedr. Scheel, Schloßplatz 4, Fern 
sprecher Nr. 872) Bestellungen entgegen. Anzeigen werden mit 20 Pf. für die gespaltene Petitzeile berechnet. 
Inhalt: „Allein", Gedicht von Carl Weber; „Erinnerungen aus dem Hanauer Dorfleben vor fünfzig 
Jahren" von Pfarrer Hufnagel-Kesselstadt; „Gerd von Falkenberg und die Niederwerfung Dillinghausen's im Jahre 
1530" von Dr. Wilhelm Chr. Lange lFortsetzung); „Die Schlacht bei Wilhelmsthal am 24. Jnni 1762", Vortrag 
von Dr. Carl Schwarzkopf (Fortsetzung); Aus alter und neuer Zeit; Aus Heimath und Fremde; Personalien; 
Quittung. 
Alle n. 
t och immer steht die alte Linde 
_ _ Und unter ihr die Bank von Stein, 
U)ie sonst zieh'n leise Abendlüste 
Sanft in des Baumes Wipfel ein. 
Der Bögel Lied ertönt noch immer 
In seiner Zweige frischem Grün, 
Die Biene summt um ihn im Areise, 
Wenn seine Blumen duftend blüh'n. 
So find' ich alles täglich wieder 
Und kann dabei nicht glücklich sein, 
Sie ist's, die meinem Kerzen fehlet: 
Die Bank ist leer, ich bin allein. 
Gart Weöer.
	        

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