Full text: Hessenland (7.1893)

Das --Heslerrlürrd", Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich 
zu Anfang und in der Mitte jeden Monats, in dem Umfange von 11/2—2 Bogen Quartformat. Der Abonnementspreis 
beträgt vierteljährlich 1 Mark 50 Pfg. Einzelne Nummern kosten je 3 0 Pfg. Auswärts kann unsere Zeitschrift 
durch direkte Bestellung bei der Post, oder durch den Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streifband 
bezogen werden; hier in Kassel nimmt die Buchdruckerei von Friedr. Scheel. Schloßplatz 4 (Fernsprecher Nr. 372), 
Bestellungen an. In 8er Post-Zeitungsliste für das Jahr 1893 findet sich das „Hessenland" eingetr. unter Nr. 2969. 
Anzeigen werden mit 20 Pfg. für die gespaltene Petitzeile berechnet und nur durch die Annoncen-Expedition 
Kaasenstein & Wogter A.-H. in Kassel oder deren übrigen Filialen angenommen. 
Inhalt der Nummer 17 des „Hessenland": „Nachtlied," Gedicht von E. Mentzel; „Die Entwickelung der 
geistlichen und weltlichen Gerichtsbarkeit in den fürstlich Hessen-Kassel'schen Landen." Von H. Metz (Fortsetzung); „Ernst 
Friedrich Hartig, ein hessischer Forstmann", von F. Zwenger; „Die Belagerung von Mainz nach dem Tagebuch des 
Grenadiers Johannes Reuber von Niedervellmar. 1793." Mitgetheilt von F. W. Junghans (Schluß); „Mädchens 
Klage". Gedicht von Carl Weber; „Dornresche", Gedicht in Schwälmer Mundart von Kurt Nuhn; „Aus alter und 
neuer Zeit"; „Aus Heimath und Fremde"; Brieskasten. 
Machtlieö. 
ann Sie Nacht im dunklen Kleide 
Schreitet durch den Eichenwald, 
Slill es wird in Flur und Heide 
Und im Traum das Dächlein wallt: 
Wann des Tages Rosenlippen 
Schloß der Dämmrung fahles Grau, 
Und nur Mondesstrahlen nippen 
An dem frühen Abrnüthau, 
Dann, sobald die Vöglem alle 
Iu dem Nest der Schlummer zieht, 
Singt in stiller Waldeshalle 
Noch die Nachtigall ihr Lied. — 
And ihr Jauchzen und ihr Klagen 
Gleicht dem Glück, dem tiefen Leid, 
Das in heil'ger Scheu wir tragen 
In die stille Einsamkeit. 
K. Wentzel. 
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