Full text: Hessenland (6.1892)

Das „Hestenlarid", Z eitschrift für hessische Geschichte undLiteratur, erscheint zweimal monatlich 
zu Anfang und in der Mitte jeden Monats, in dem Umfange von ll/2—2 Bogen Quartformat. Der Abonnementspreis 
beträgt vierteljährlich 1 Mark 50 Pfg. Einzelne Nummern kosten je 3 0 Pfg. Anzeigen werden mit 20 Pfg. 
für die gespaltene Petitzeile berechnet. Auswärts kann unsere Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder 
durch den Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streifband bezogen werden; hier in Kassel nimmt die Buchdruckerei 
von Friedr. Scheel, Schloßplatz 4, Bestellungen, ebenso Anzeigen an. Zn der Post-Zeitungsliste für das Zahr 1892 
findet sich das „Hessenland" eingetragen unter Nr. 2934. 
Inhalt der Nummer 15 des „Hessenland": „Verspätet", Gedicht von D. Saul; „Die Meuterei 
des Großherzoglich Franksurtischen zweiten Landwehrbataillons Fulda im Sommer 1814", von Z. Nebelthau (Fort 
setzung); „Ein hessischer Bischof von Grönland am Ende des 14. Jahrhunderts", von Aug. Heldmann. „Das Hof 
theater in Kassel" (Fortsetzung); „Kloster Haina in Hessen", Gedicht von Emilie Scheel; „Aus Heimath und Fremde"; 
Anzeigen. 
>erspätet. 
toar und sonnenlos 5er Tag 
Wie Vorgefühl von Herbfkesleide. 
Tin Nebel dumpf nnb bleiern lag 
Gleich einem Alb auf Flur unü Halbe. 
Da brich! aus durck'ler Wolkenfchichk 
Sieghaft im lehken Augenblicke 
Die Sonne, bah ihr heil'ges Licht 
Die Tröe fcheiöenö noch erquicke. 
So flieht ein ganzes Leben hin. 
Dem nie ein Stern hat Glück gefpenbek 
And beffen einziger Gewinn 
Sich offenbart, indem es endet. 
z>. Saul.
	        

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