Full text: Hessenland (5.1891)

Das „Hestenland", Zeitschrift sür hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich 
zu Ansang und m der Mitte jeden Monats, in dem Umfange von 1^/2—2 Bogen Quartformat. Der Abonnementspreis 
beträgt vierteljährlich 1 Mark 50 Pfg. Einzelne Nummern kosten je 3 0 Pfg. Anzeigen werden mit 20 Pfg. 
für die gespaltene Petitzeile berechnet. Auswärts kann unsere Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder 
durch den Buchhandel, auf Wunsch auch unter Streifband bezogen werden; hier in Kassel nimmt die Buchdruckerei 
von Friedr. Scheel, Schloßplatz 4, Bestellungen, ebenso Anzeigen an. Zn der Post-Zeitungsliste für das Zahr 1891 
findet sich das „Hessenland" eingetragen unter Nr. 2847. 
Inhalt der Nummer 1 des „Hessenland": „Neujahr", Gedicht von Gustav Kastropp; Mittheilungen aus dem 
Briefwechsel des Landgrafen Wilhelm VIII. mit dem Baron Hackel, betr. Gemäldeerwerbungen sür die Kasseler Galerie" 
(Forts.); „Nikolaus Bach", Ein Erinneruugsblatt von F. Zwenger; „Zur Geschichte der Fuldaer Landesbibliothek", von 
F. Zwenger (Forts.); „Salomon Hahndorf f", der Nestor der deutschen Journalisten; „Ds Laid vom Floas", Gedicht 
in Wetterauer Mundart, von Friedrich von Trais; „Romane", Gedicht von Earl Preser; Aus alter und neuer 
Zeit; Aus Heimath und Fremde; Briefkasten; Abonnements-Einladung. 
leujahr 1891. 
1 6 - 
eich hüllte sich die Erde ein 
In glitzernd weißen Schnee, 
And muß denn jetzt geschieden sein, 
Du alles Jahr, ade! 
Du hast uns manches Mick gebracht 
And manchen schmerz dazu, 
Nun, altes Jahr, jetzt gute Nacht, 
Es deckt der Schnee dich zu! 
Es bricht die neue Seit herein. 
Der Morgen leuchtet klar, 
Schon flammt es fern wie Heller Schein, 
Glück auf, 6u neues Jahr! 
Kustav Kastropp.
	        

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