Full text: Hessenland (5.1891)

Das „Hesterrlatrd", Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, erscheint zweimal monatlich 
zu Anfang und in der Mitte jeden Monats, in dem Umfange von N/2—2 Bogen Quartformat. Der Abonnementspreis 
beträgt vierteljährlich 1 Mark 50 Pfg. Einzelne Nummern kosten je 30 Pfg. Anzeigen werden mit 20 Pfg. 
für die gespaltene Petitzeile berechnet. Auswärts kann unsere Zeitschrift durch direkte Bestellung bei der Post, oder 
durch den B u ch h a n d e l, auf Wunsch auch unter Streifband bezogen werden; hier in Kassel nimmt die Buchdruckerei 
von Friedr. Scheel, Schloßplatz 4, Bestellungen, ebenso Anzeigen an. In der Post-Zeitungsliste für das Jahr 1892 
findet sich das „Hessenland" eingetragen unter Nr. 2934. 
Inhalt der Nummer 24 des „Hessenland": „Du sagst es nicht", Gedicht von D. Saul; „Neue Unter 
suchungen über den Namen und über die Schuljahre des Dichters Euricius Cordus", von C. Krause lFortsetzungj; 
„Kirche und Schule in Hessen während und nach dem dreißigjährigen Kriege", von l)r. Hugo Brunner; „Der Glaubens 
bote", eine Erzählung aus dem achten Jahrhundert, von Franz Treller; „Fahrendes Volk", Gedicht von Hugo Brunner; 
Heimath und Fremde; Hessische Bücherschau; Anzeigen; Abonnements-Einladung. 
Du sagst es nicht. -< 
Es sieht öit Welt Dein heit'res Angesicht, 
Den Strahl, der aus den dunkeln Augen bricht. 
Sie hört öer sühen Stimme Aauberlauk, 
Der in ben Himmel golö'ne Stiegen baut. 
Doch was sie schaut, was sie vernimmt, ist Tug: 
Ich seh' um Deinen Mund den Schmer;ens;ug. 
! Ich hör' aus jebem Wort trotz allen Scheins 
j Den Aufschrei Deines jammervollen Seins. 
Ich fühle Deiner Seele Wunöenmal 
Anb kenne Deines Daseins bittre Ausl. 
Dein stummes Teib, bas Reiner wägt noch mißt, 
Du sagst es nicht, weil es unsäglich ist. 
P. Sa«t.
	        

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